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Ratslinke wählt Studer zum Vize

Urs Wilk (FDP) verliert das Vizegemeindepräsidium. Die rot-grüne Mehrheit gab Gemeinderat Ueli

Der Könizer Gemeinderat hat die Direktionen für die Amtsdauer 2010 bis 2013 verteilt. Zugleich wurde der Vizegemeindepräsident gewählt. Beworben hatten sich um das Amt die beiden bürgerlichen Ratsmitglieder: der bisherige Vize Urs Wilk (FDP) und Ueli Studer (SVP). Studer und Wilk traten bei der Wahl in den Ausstand. So war es also an der rot-grünen Mehrheit – Luc Mentha (SP), Katrin Sedlmayer (SP) und Rita Haudenschild (Grüne) –, den Vize zu bestimmen. Ob nur zwei oder alle drei Studer den Vorzug gaben, will Gemeindepräsident Mentha nicht kommentieren. Bei der Zuteilung der Direktionen verrät er das Abstimmungsergebnis: «Es war einstimmig.» FDP: «Kein Problem» Vor einer Woche sagte Urs Wilk, dass er das Vizepräsidium behalten wolle. Nun gibt er sich sehr zurückhaltend: «Es gab zwei Bewerbungen, die Wahl ist legitim.» Klar sei gewesen, dass die bürgerliche Ratsminderheit Anspruch auf das Vizepräsidium habe. Auch bei der Zuteilung der Direktionen nimmt sich Wilk zurück. Letzte Woche liess er durchblicken, er habe Interesse an der Verkehrs- und Planungsdirektion von Katrin Sedlmayer (SP). Jetzt sagt er nur: «Der Verteilung der Direktionen habe ich zugestimmt.» Sie sei nach «Neigung und Eignung» erfolgt. Wilk ist nun Stellvertreter von Sedlmayer und umgekehrt. Er gibt die Gemeindebetriebe an Rita Haudenschild ab und übernimmt die Direktion «Sicherheit und Liegenschaften». Wilks Partei kommentiert die Abwahl ihres Vize gelassen. «Ich sehe das nicht aus parteipolitischer Sicht. Das sollen die Gemeinderäte unter sich regeln», sagt FDP-Präsident Hans-Peter Kohler. Er habe kein Problem mit der Wahl. Studer: «Erfreut» Man solle das Vizepräsidium nicht überbewerten, sagt Ueli Studer, zeigt sich aber erfreut über die Wahl. Er habe kandidiert, weil seine Partei wegen des Wahlerfolgs den Anspruch auf das Amt angemeldet hat. Die SVP wird die stärkste bürgerliche Fraktion im Parlament sein. Künftig gibt es nur noch fünf Gemeinderäte und keine Nebenamtlichen mehr. Die Direktionen wurden reorganisiert. Die grössten Änderungen: Die Zusammenlegung der ehemaligen Direktionen «Umwelt» und «Gemeindebetriebe» sowie «Sicherheit» und «Gemeindebauten». Katharina Merkle>

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