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Rechtsstreit um den Tell-Pachtzins

OstermundigenDie

Der Zwist zwischen der Gemeinde Ostermundigen und der früheren Pächterin des gemeindeeigenen Restaurants Tell wird zum Fall für die Juristen. Gemeinderat Peter Wegmann (FDP) informierte das Parlament, dass Susanne Stuber der Gemeinde Pachtzins schulde. Wie hoch der Betrag ist, sagt Wegmann nicht. Die Gemeinde hat die Angelegenheit nun dem Rechtsdienst übergeben. Zudem hat sie Stuber auf Ende März den Vertrag gekündigt, laut dem sie für den Betrieb des Tell-Saals zuständig ist. Das Vertrauen sei verloren, so Wegmann. Er suche nun nach einer Lösung für die Saalbetreuung. Stuber sagt, sie habe bezüglich Tell-Saal von der Gemeinde seit zwei Monaten keinen Lohn mehr erhalten und diese Sache nun dem Rechtsdienst übergeben. Bezüglich Pachtzins sieht sie die Situation anders: Weil der Tell einen schlechten Ruf habe, sei der anfänglich festgelegte Zinsbetrag mit dem Umsatz nicht zahlbar gewesen. Schliesslich habe sie mit der Gemeinde ausgehandelt, dass rückwirkend auf Pachtbeginn bloss noch 6 Prozent des Umsatzes bezahlt werden müssen. Nach einem Jahr hätte sie dann 9 Prozent Umsatzzins bezahlt. Dies habe der Gemeinderat auch so beschlossen, sei ihr mitgeteilt worden. Zu einem Vertragsabschluss kam es aber nie. Stuber sagt, bei einem Umsatzzins von 6 Prozent sei sie der Gemeinde kein Geld mehr schuldig. Sie behalte 5000 Franken Nebenkosten, bis geklärt sei, ob diese überhaupt auf ihr Konto gingen. So sei etwa der Strom für einen Raum der Gemeindepolizei über ihre Nebenkosten abgerechnet worden. Sie verlangt eine detaillierte Abrechnung. Noch benutzt sie die Küche des Tells. Den mündlich dafür vereinbarten Zins überweise sie auf ein Sperrkonto, bis die Situation geklärt sei.sar >

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