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Regierungsrätin Barbara Egger

Reaktion Deutliche Worte zum AKW Mühleberg kommen von der bernischen Energiedirektorin. «Dass zuerst ein schlimmes Unglück wie Fukushima passieren musste, bevor derart gravierende Mängel überhaupt entdeckt werden, ist besorgniserregend», sagte Energiedirektorin Barbara Egger (SP) gestern. Sie werde den Eindruck nicht ganz los, dass Sicherheitsfragen in der Vergangenheit auf die leichte Schulter genommen worden seien. Sie rief das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) auf, nun endlich konkrete Massnahmen einzufordern anstatt nur immer neue Berichte zu verlangen. Der Ball liege nun beim BKW-Verwaltungsrat. Dieser müsse prüfen, ob sich die geforderten Nachrüstungen überhaupt auszahlten. «Ich erwarte deshalb, dass man die Nachbesserungen sofort aufgleist und die Kosten auflistet.» Erst danach könne man entscheiden, ob sich die Massnahmen überhaupt rechneten. «Einmal ist ja sowieso fertig mit Mühleberg», gab die Energiedirektorin zu bedenken.sda>

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