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Albert-Anker-Haus-Stiftung hofft auf Geld von Christoph Blocher

Der Stiftung fehlen noch 4 Millionen für den Umbau von Ankers Wohn- und Atelierräumen.

Albert Ankers Atelier soll besser zugänglich werden.
Albert Ankers Atelier soll besser zugänglich werden.
Keystone

Das historische Albert-Anker-Haus in Ins soll besser zugänglich gemacht und mit einem modernen Kunstpavillon ergänzt werden. Für die Finanzierung des 6-Millionen-Projektes sucht die Stiftung nun Mäzene.

Sofern die Finanzierung zustande kommt, soll das «Centre Albert Anker» im Sommer 2022 eröffnet werden. Die Stiftung Albert-Anker-Haus präsentierte am Donnerstag in Ins das Projekt für die Umbauten sowie den Bau eines Schaulagers im Garten des früheren Wohnhauses des ­Malers.

Ankers Wohn- und Atelierräume sollen als Zeitzeugen unverändert bleiben, jedoch besser gesichert werden. Als neues Herzstück des Zentrums soll im ehemaligen Tenn ein Empfangsbereich eingebaut werden. Im Dachraum des alten Bauernhauses soll eine Ausstellungsfläche zum Leben und Wirken des Malers entstehen.

Lager, Archiv, Stauraum

Im oberen Teil des Gartens ist zudem ein Neubau aus Holz geplant. Der neue Kunstpavillon soll als Lager, Archiv und Schauraum dienen. Zudem soll hier Forschung betrieben werden können. Die Bau- und Umbaukosten werden auf 5,4 Millionen Franken veranschlagt. Dazu kommen Betriebskosten von 600'000 Franken für fünf Jahre.

Auch Blocher wird angefragt

Die total 6 Millionen Franken will die Stiftung mit einem Fundraising stemmen. Ein Drittel des Geldes sei bereits zugesagt, sagte Stiftungspräsident Roger von Wattenwyl. Unterstützung erhofft man sich von Mäzenen und Stiftungen.

Dabei sei man auch im Gespräch mit Alt-Bundesrat Christoph Blocher. Blocher ist ein leidenschaftlicher Kunstsammler und verfügt über zweihundert Anker-Bilder in seinem Privat­besitz.

SDA

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