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Gantrischbären: Standortentscheid verzögert sich

Eigentlich wollten Tierpark und Gantrisch Plus AG Mitte Februar entscheiden, in welchem Gantrischwald die Bären dereinst leben sollen. Der Kanton braucht aber noch mehr Zeit für seine Beurteilung.

Wo wird der Berner Tierpark künftig Bären züchten? Ein Standortentscheid ist bisher nicht gefallen. (Bild: Mischa und Mascha, bisher die beiden letzten Jungbären des Berner Tierparks, im Jahr 2010.)
Wo wird der Berner Tierpark künftig Bären züchten? Ein Standortentscheid ist bisher nicht gefallen. (Bild: Mischa und Mascha, bisher die beiden letzten Jungbären des Berner Tierparks, im Jahr 2010.)
Adrian Moser

Wo genau sollen im Gantrisch dereinst Bären leben? Diese Frage beschäftigt die Region, seit der Tierpark Bern und die Gantrisch Plus AG im Oktober verkündet haben, dass drei Gehege gebaut werden sollen - ausserhalb der Stadt Bern, irgendwo zwischen Schwarzenburg und Gurnigel. (Lesen Sie hier, wie der Gantrischpark Bern wieder zu Bärli verhelfen soll.)

Konkret stehen noch zwei Standorte zur Auswahl: Der Dorfwald bei Schwarzenburg, Eigentum der Dorfburgerkorperation, sowie das Waldstück hinter dem Gurnigel Bad, im Besitz der Armasuisse. Um einen definitiven Entscheid zu fällen, warten Tierparkdirektor Bernd Schildger und Gantrisch-Plus-Präsident Ruedi Flückiger auf die Beurteilung des Kantonalen Amts für Gemeinden und Raumordnung (AGR).

Eigentlich hätten sich dieses Ende Januar melden sollen, so dass im Februar ein Entscheid hätte gefällt werden können. Das Ganze verzögert sich nun aber um etwa zwei Monate: Wie die Gantrisch Plus AG mitteilt, kann das AGR die Voranfrage erst etwa Mitte März bearbeiten. Danach dürfte es noch einmal einige Wochen dauern, bis Schildger und Flückiger für einen der beiden Wälder aussprechen.

Die nächsten Entscheide könne man erst «im Laufe des Frühjahrs 2020 treffen», steht im Schreiben. Bis dahin werden sich die beiden Standortgemeinden, Schwarzenburg und Riggisberg, gedulden müssen. Beiden haben reges Interesse an den Bärengehegen geäussert; sie gelten als touristisch wertvoll und auch die möglichst natürliche Haltung der Bären wird immer wieder als Pluspunkt hervorgehoben.

Doch nicht alle sind begeistert vom Vorhaben: So gab es während den Infoanlässen in den Gemeinden etwa vereinzelt auch kritische Stimmen. Zudem lancierten die Linken eine Petition gegen das Projekt.

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