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Renault wurde zweites Poller-Opfer

Wegen einer Fehlfunktion hat der Poller direkt vor dem Solheure am Montagvormittag einen roten Renault aufgespiesst. Bis auf weiteres werden die Poller ausser Gefecht gesetzt. Der Wagen ist das zweite Poller-Opfer in Solothurn.

Endstation Ritterquai: Ein Poller spiesste einen Renault auf.
Endstation Ritterquai: Ein Poller spiesste einen Renault auf.
Isabel Mäder

Der Lenker eines roten Renault dachte sich nichts Böses, als er am Montagvormittag den Klosterplatz in Richtung Ritterquai verlassen wollte. Als er auf der Höhe des Restaurants Solheure war, wurde sein Auto von einem der beiden Poller aufgespiesst. Zu einem Zeitpunkt notabene, zu dem beide versenkt sein müssten.

Der Fahrzeuglenker blieb dabei unverletzt. Er sagte aus, dass auf seiner Strassenseite der Poller bereits ausgefahren war, deshalb sei er auf die Gegenfahrbahn ausgewichen. Just in dem Moment als der sich sein Wagen über dem Poller befand, erhob sich dieser aus seiner Versenkung. Wie gross der Schaden am Renault ist, muss noch abgeklärt werden, ein Totalschaden sei nicht auszuschliessen, hiess es von Seiten der Polizei.

Zur Sicherheit wurden die Poller vorläufig ausser Gefecht gesetzt. «Weshalb die Poller zu diesem Zeitpunkt ausgefahren waren, klärt die für die Programmation zuständige Firma ab», so Peter Fedeli, Kommandant der Stadtpolizei. Für ihn ist klar: «Solange die Poller nicht einwandfrei funktionieren, nehmen wir sie nicht wieder in Betrieb». Ebenfalls klar ist für Fedeli, dass nicht die Stadt Solothurn, sondern die zuständige Poller-Firma für den Schaden aufkommen muss.

Zweites Poller-Opfer

Der rote Renault ist erst das zweite Poller-Opfer in der Stadt Solothurn. Vor etwas mehr als einem Jahr fiel dem Poller auf dem Zeughausplatz wegen defekten Detektoren bereits ein Auto zum Opfer. Die beiden Poller-Anlagen in der Stadt befinden sich am Ritterquai (seit 2008) und auf dem Zeughausplatz (2006). Der Zeughausplatz- Poller bewegt sich nur zweimal am Tag, er steigt um 13.30 Uhr empor und kriecht morgens um sechs Uhr wieder unter die Erde. Der Poller am Ritterquai ist tagsüber im Boden versenkt und zeigt sich jeweils von sieben Uhr abends bis sechs Uhr morgens. Anwohner haben eine Fernbedienung, um den Poller auch zu dieser Zeit versenken und so mit dem Auto passieren zu können.

Für deutlich mehr Ärger sorgten die Poller, welche in der Berner Altstadt aus den Böden spriessen: Neben 30 Autos, mehreren Velos und Fussgängern fiel ihnen sogar ein Rollstuhl zum Opfer.

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