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Resignation im Rat

Die Überbauung Schadaugärtnerei stösst im Stadtrat weiter auf Kritik. Gleichzeitig macht sich aber Resignation breit.

Sie ist heftig umstritten: Die geplante Überbauung Schadaugärtnerei gegenüber der Kirche Scherzligen. Gegen das überarbeitete zweite Baugesuch gingen 49 Einsprachen ein (wir berichteten). Auch im Stadtrat war das Projekt gestern ein Thema: In einem Postulat hatte Jonas Baumann (EVP) den Gemeinderat gebeten, den Kanton um eine Reduktion des Bauvolumens zu ersuchen. Stadtpräsident Hansueli von Allmen (SP) wies darauf hin, dass das zweite Gesuch zonenkonform und bewilligungsfähig sei. Der Gemeinderat habe in einem Gespräch mit SP-Regierungsrätin Barbara Egger angeregt, dass der Kanton mit den Investoren über eine Redimensionierung verhandelt. «Doch der Kanton ist an den bestehenden Vertrag gebunden», sagte von Allmen. Eine Änderung würde zu Schadenersatzforderungen der Investoren führen. Würde die Stadt Thun selber darauf hinwirken, müsste sie diese Kosten – laut von Allmen «sicher in Millionenhöhe» – tragen. Ohne Auftrag des Stadtrates gehe der Gemeinderat dies nicht an. Postulant Baumann gestand ein, dass der Stadt die Hände gebunden sind. «Das macht ohnmächtig.» Auch andere äusserten sich resigniert. «Wir haben es unterlassen, im richtigen Moment zu intervenieren», bedauerte etwa Thomas Hiltpold (Grüne). Das Postulat wurde mit 34:0 Stimmen angenommen.mik>

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