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Riedo Riedo

Pubbesitzer Brendan McGuinness sagt, er bringe die Kasse der Manuela-Riedo-Stiftung bis Ende März wieder in Ordnung.

Auf dem Konto der Manuela Riedo Foundation liegen 4300 Franken. Die Stiftung müsste aber viel mehr eingenommen haben. Zumal am 25.Juli 2009 in Basel ein Benefizkonzert stattfand, für welches die Gäste über 100 Franken Eintritt zahlten. Der Verwalter der Stiftung, der irische Pubbesitzer Brendan McGuinness aus Basel, habe die Einnahmen nicht aufs Stiftungskonto eingezahlt, vermuten die Eltern der vor zweieinhalb Jahren in Irland ermordeten Manuela Riedo aus Hinterkappelen. Zwischen Riedos und McGuinness herrscht seit Monaten Funkstille. Inzwischen hat sich die eidgenössische Stiftungsaufsicht eingeschaltet. Sie wird die Situation prüfen. Zu hoch gegriffen Wie es nun scheint, hat sich Brendan McGuinness verschätzt, als er die Benefizveranstaltung organisierte. Dem «Bund» sagte er, statt in einem Gewinn habe der Event in einem Verlust resultiert. Alleine die Flüge der Musiker hätten 19000 Franken gekostet. Die 17000 Franken aus Ticket- und Getränkeeinnahmen lägen dennoch auf einem separaten Konto. Bis Ende März wolle er eine Abrechnung vorlegen und dann als Stifter abtreten. Die Abrechnung steht seit letztem Sommer aus. «Er hat sie uns für den Montag nach dem Konzert versprochen», sagt Arlette Riedo. McGuinness sei zudem im Besitz sämtlicher Stiftungsunterlagen. Ein Missverständnis hat sich zumindest geklärt. Riedos vermuteten, Feldschlösschen habe für das Benefizkonzert vom Juli letzten Jahres über 200000 Franken gespendet. Dieses Geld gehöre ebenfalls in die Stiftungskasse. Feldschlösschen hat aber bloss Bier und alkoholfreie Getränke für das Fest spendiert. Katharina Merkle>

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