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Rudolf Jost lebte für die Schwarze Kunst

Während seines ganzen

Am 25.September 1926 wurde Rudolf Jost (Bild) als viertes Kind der Eltern Lina und Ernst Jost in Oberdiessbach geboren, wo sein Vater eine Buchdruckerei führte. Später zog die Familie nach Hünibach, und der Vater begann auch hier eine Druckerei aufzubauen. Nach dem Schulabschluss begann Ruedi eine Lehre als Buchdrucker, konnte diese aber nicht beenden. Durch sehr viel Fleiss und im Selbststudium konnte er sich das notwendige Fachwissen trotzdem aneignen und arbeitete fortan im familieneigenen Betrieb – der Jost Druck AG. Mit 20 Jahren lernte er Elisabeth Schmocker aus Ringgenberg kennen. Später heirateten sie. Elisabeth, ihr erstes Kind, litt an schwerer Tuberkulose. Die Sorge um seine Frau und die kleine Tochter belasteten ihn sehr. In den Jahren 1955 und 1957 wurden ihnen noch Rolf und Susanne geschenkt. Es folgten intensive Jahre mit Familie und Arbeit im eigenen Unternehmen. Seine Freizeit war erfüllt mit Skifahren, Segeln, Campieren mit Zelt und später mit Wohnwagen. Seine grosse Liebe galt dem Wallis, speziell dem Pfynwald. Grosse Freude bereiteten ihm auch seine sieben Enkelkinder – später kamen noch acht Urenkel dazu. Nach seiner frühzeitigen Pensionierung konnte er noch viele erfüllte, glückliche Jahre zusammen mit seiner Frau geniessen. Sie waren lange mit dem Wohnwagen unterwegs und besuchten vor allem das geliebte Wallis und ihren Sohn Rolf. Zum Altmeister ernannt Rudolf Jost blieb aber dem Unternehmen auch nach dem Ausscheiden aus der operativen Tätigkeit als Verwaltungsrat der Jost Druck AG und später der Jost Immobilien AG erhalten und konnte sein Wissen und seinen Erfahrungsschatz Gewinn bringend einsetzen. Vom Schweizerischen Verband für visuelle Kommunikation (Viscom) wurde er zum Altmeister ernannt. Vor eineinhalb Jahren erkrankte er schwer an Darmkrebs. Er wurde operiert und konnte noch eine geschenkte Zeit erleben. Am 24.September 2009 durften die beiden Eheleute noch ihre diamantene Hochzeit feiern und tags darauf seinen 83.Geburtstag. Schon eine Woche später musste Ruedi wegen starker Schmerzen ins Spital. Sein Zustand verschlechterte sich rapid. In den frühen Morgenstunden des 11.Oktober 2009 schlief er im Kreise seiner Familie friedlich ein. mgt >

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