Zum Hauptinhalt springen

Rückschlag für Crêpier

BernDer Crêpier vom Bärenplatz kämpft vor Bundesgericht gegen die Mehrwegpflicht für Take-Away-Stände an. Die Berner Stadtregierung will an dieser Regel festhalten, wie sie in einer Antwort auf eine FDP-Motion schreibt.

In der Stadt Bern besteht für Verkaufsstände von Trink- und Esswaren die Pflicht zu Pfand- und Mehrweggeschirr. Zwar ist diese Mehrwegpflicht laut Abfallreglement explizit für Veranstaltungen gedacht. Trotzdem wenden die Stadtbehörden diese Regel für auch für Take-Away-Stände auf öffentlichem Grund an. Das Verwaltungsgericht hat diese Praxis als legal taxiert. Gegen diesen Entscheid kämpft Roger Christeller, der Crêpier vom Bärenplatz, vor Bundesgericht an. Auf dem politischen Parkett setzt sich die FDP für den Crêpier ein. Nun liegt die Antwort des Gemeinderates vor: «Take-Away- und Marktstände produzieren im Vergleich zu ihrer Grösse viel Abfall im öffentlichen Raum», schreibt die Stadtregierung. Deshalb sei es gerechtfertigt, dass die Mehrwegpflicht auch für diese Anbieter gelte. Das letzte Wort wird das Bundesgericht oder das Stadtparlament haben. FDP-Stadtrat Alexandre Schmidt kritisiert: «Der Gemeinderat muss als nächstes beim Duden-Verlag vorstellig werden, da er den Begriff Veranstaltung gegen den Gemeingebrauch neu verwendet.» Tobias Habegger>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch