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Schneesport-Tunnel eröffnet

RougemontWährend gut fünf Monaten wurden die Berg- sowie die Talstation der – im vergangenen Jahr neu

Pünktlich zur Betriebseröffnung des Sektors Eggli–La Videmanette der Bergbahnen Destination Gstaad AG sind die Arbeiten an der Berg- sowie der Talstation der Rougemont-La-Videmanette-Bahn beendet. Vom 4.Juli bis gestern wurden die Anlagen modernisiert: Bei der Bergstation führt der Ausgang für Schneesportler von der Gondelbahn bis zum Einstieg der Skipiste nun nicht mehr über die Terrasse des Bergrestaurants, sondern mittels 25 Meter langem und 3,5 Meter hohem Tunnel hinter dem Restaurant vorbei. «Damit wird der Personenfluss optimiert», erklärt Projektleiter Samuel Matti. Von diesem Tunnel aus haben die Gäste zudem einen direkten und ebenerdigen Zugang ins renovierte Bergrestaurant und zu den sanitären Anlagen, die sich bisher einen Stock tiefer befanden. Zusätzlich stehen den Schneesportlern ein grösserer Platz zum Anschnallen ihrer Sportgeräte und mehr Ski- und Snowboardständer zur Verfügung. Der ehemals relativ steile Einstieg in die Piste wurde angepasst. Bei der Talstation wurden nebst Maler- und Gipserarbeiten Umgebungsarbeiten ausgeführt und der Vorplatz beim Haupteingang hergerichtet. Herausforderung 2151 m ü.M. Während der Modernisierungsarbeiten habe es keine Probleme gegeben. Doch: «Bauen auf 2151 Metern über Meer ist immer eine besondere Herausforderung», erklärt Matti. Unter anderem, weil viel Material mit dem Helikopter und der Gondelbahn – inklusive mehrmaligem Umladen – transportiert werden musste und die Arbeiten parallel zum normalen Betrieb der Gondelbahn – ohne Unterbruch desjenigen – durchgeführt wurden. «Nicht zu unterschätzen sind zudem die Sicherheitsvorkehrungen, die für solche Bauvorhaben notwendig sind», sagt Matti. Die Kosten für den Bau des Ausgangstunnels und der Fertigstellungsarbeiten an der Gondelbahn Rougemont-La-Videmanette (Berg- und Talstation) belaufen sich auf eine Million Franken. Luzia Kunz>

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