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Schönbühls spätes Tor

fussballLeader Schönbühl gewinnt dank eines streng gepfiffenen Penaltys in der Nachspielzeit gegen das noch immer punktelose Tabellenschlusslicht Lyss 2:1.

«Es war das erwartet schwere Spiel gegen die Lysser. Wir wollten unter allen Umständen vermeiden, ihre ersten Punktelieferanten zu sein», zog Schönbühl-Trainer Walter Kläy nach dem für seine Mannschaft etwas glückhaften 2:1-Sieg erleichtert Bilanz. Dabei hatte die Partie für seine Schützlinge ausgezeichnet begonnen. Bereits in der 3. Minute brachte André Mundwiler mit einem Schuss aus rund 12 Metern die favorisierten Schönbühler gegen Schlusslicht Lyss in Führung. Doch der frühe Treffer verlieh dem Spiel des Leaders keine Sicherheit, vielmehr lähmte er die Angriffsbemühungen mit zunehmender Spieldauer. Die Gäste verhielten sich defensiv äusserst geschickt und zwangen die Schönbühler regelmässig dazu, mit weiten, hohen Zuspielen auf die kleingewachsenen Angreifer zu operieren, was unweigerlich zu Ballverlusten führte. Mit der allerersten Torchance, jedoch nicht unverdient, gelang den Seeländern in der 38. Minute durch den sträflich freistehenden Milesevic der Ausgleich. Und fast mit dem Pausenpfiff wäre wiederum dem auffälligsten Gästespieler Milesevic gar der Führungstreffer gelungen. Sein Abschluss aus halbrechter Position verpasste das Tor nur um Haaresbreite. Strenger Penalty entschied Nach Wiederbeginn dominierten die Gastgeber das Spiel zwar weitgehend. Doch wie bereits vor der Pause gestalteten sich ihre Angriffe zu ideenlos und verstrickten sie sich immer wieder in Einzelaktionen. Ein Kopfball an den Pfosten in der 59. Minute des wirbligen Mundwiler blieb bis in die hektische Schlussphase die einzig nennenswerte Torchance. Es lief bereits die Nachspielzeit, als sich ein Gästeverteidiger gegen den aufgerückten Verteidiger Michael Schwab im Strafraum nur mit einem Foul zu helfen wusste. Den zwar durchaus vertretbaren, jedoch sehr strengen Penalty verwertete Christian Plüss souverän zum Siegtreffer. Die Lysser hätten es aufgrund ihrer sehr engagierten Spielweise durchaus verdient gehabt, endlich den ersten Punkt nach Hause zu fahren. «In solch engen Spielen gewinnt meistens derjenige, welcher in der Tabelle ganz oben steht, und verliert auf der anderen Seite derjenige, der in der Rangliste unten steht», fasste Kläy nach Spielschluss das Geschehene treffend zusammen. Manfred Schmied>

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