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Schüler auf den Spuren der Haselmaus

Pro Natura will mehr über das Vorkommen der Haselmaus wissen und schickt Schulklassen auf die «Nussjagd».

Voller Eifer begaben sich die jungen Forscher der Primarschule Bösingen am Donnerstagmorgen entlang einer Hecke auf die Suche nach Haselnüssen. «Diese Nuss sieht megaspannend aus», ruft ein Schüler aus dem Gebüsch hervor und zeigt den Fund der Lehrerin Patricia Marro. Gemeinsam nehmen sie die Nuss ganz genau unter die Lupe. Denn die Primarschüler suchen nicht nach gewöhnlichen Haselnüssen, sondern nach solchen, die Knabberspuren der Haselmaus aufweisen. Damit unterstützen die Bösinger Primarschüler eine schweizweite Aktion von Pro Natura. Die Naturschutzorganisation will im Rahmen ihrer Kampagne «Biodiversität – jede Art zählt!» mehr über die Verbreitung der Haselmaus erfahren. Diese ist gemäss Pro Natura in der Schweiz gefährdet. Spuren unterscheiden Weil die Haselmaus klein, flink, scheu und nachtaktiv ist, suchen die Schüler nach der Lieblingsspeise des Nagers. Diese ist einfacher aufzustöbern. Charakteristisch angeknabberte Haselnüsse deuten auf das Vorkommen des Nagetiers hin. Die Primarschüler haben an diesem Morgen einige angeknabberte Nüsse entdeckt. Zurück im Schulzimmer untersuchen die Schulkinder die gesammelten Haselnüsse und schicken diese zusammen mit einem ausgefüllten Suchprotokoll an Pro Natura. Dort wird das Material analysiert, und Pro Natura meldet der Klasse, ob es in ihrem Gebiet Haselmäuse hat oder nicht.ak/hus >

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