Zum Hauptinhalt springen

Schwarze anstatt roter Zahlen

Die Rechnung 2009 von Meiringen schliesst mit einem Gewinn von knapp 734000 Franken ab. Budgetiert war ein Defizit.

Das Rechnungsergebnis der Einwohnergemeinde Meiringen fällt um 877614 Franken besser aus als budgetiert. Bei einem Gesamtaufwand von 22,84 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von 23,58 Millionen schliesst die Rechnung des Jahres 2009 mit einem Ertragsüberschuss von 733814 Franken ab. Der Gemeinderat erklärt in einer Medienmitteilung: «Das erfreuliche Rechnungsergebnis basiert hauptsächlich auf deutlich höheren Steuereinnahmen.» So seien die Erträge aus Einkommenssteuern natürlicher Personen um 1,335 Millionen höher ausgefallen als budgetiert. Darin enthalten war gemäss dem Gemeinderat mit rund 720000 Franken ein aussergewöhnlich hoher Betrag mit Steuern aus Vorjahren. Die Erträge aus Grundstückgewinnsteuern und Sonderveranlagungen lagen um 120000 respektive 50000 Franken über den budgetierten Werten. Weniger investiert Auch wurde deutlich weniger investiert als geplant, was zu tieferen Abschreibungs- und Zinskosten führte. «Weiter hat das ausgesprochen hohe Kostenbewusstsein aller Beteiligten dazu geführt, dass die meisten Bereiche positiver abgeschlossen haben, als dies im Voranschlag 2009 vorgesehen war», informiert der Gemeinderat. Deshalb konnten zusätzliche Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen vorgenommen werden. Das werde den finanziellen Spielraum in den Folgejahren weiter verbessern. Die Einkommenssteuern natürlicher Personen und die harmonisierten Abschreibungen wurden im Voranschlag 2010 und im Finanzplan 2011 bis 2014 aufgrund der Erkenntnisse aus dem Rechnungsergebnis 2009 angepasst. Für dieses Jahr rechnet der Rat mit einem Defizit von 107000 Franken, und die Investitionen werden bis 2014 zu einer Neuverschuldung von rund 8,4 Millionen Franken führen. «Darin enthalten ist unter anderem ein Betrag von 3,82 Millionen für die Sanierung des Schulhauses Kapellen», informiert der Gemeinderat. Prioritäten setzen Das gute Rechnungsergebnis 2009 habe den finanziellen Spielraum wieder vergrössert. Aufgrund der grossen anstehenden Investitionsprojekte weise der Finanzplan 2010 bis 2014 trotzdem eine negative Tendenz aus, und die zusätzlichen Kosten aufgrund der notwendigen Neuverschuldung würden den Finanzhaushalt der Einwohnergemeinde Meiringen belasten. Der Gemeinderat kündigt deshalb an: «Es muss auch in Zukunft geprüft werden, wie durch geeignete Priorisierung der anstehenden Investitionen eine Entlastung bewirkt werden kann.»pd >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch