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Schweizer Transferreglement

Vieles ist möglich Das helvetische Transferregulativ sieht keine Sanktionen für Verhandlungen mit Spielern anderer Klubs während der Saison vor. Massgeblich ist das Grundrecht auf freie Arbeitsplatzwahl. Klubwechsel während der Saison sind bis zum 31.Januar um Mitternacht im Prinzip beliebig oft möglich. Hin- und Rücktransfers sind straffrei; nach dem dritten Klubübertritt muss der entsprechende Spieler drei Spielsperren absitzen. Vor zwei Jahren trat dies beim Kanadier Alexandre Daigle ein, der in derselben Spielzeit für Davos, Gottéron und Langnau antrat. Bei jedem zusätzlichen Klubwechsel würde die Anzahl der Sperren um eine Einheit erhöht. Zum Vergleich: In der deutschen Eishockeyliga sind zwei Wechsel pro Saison die Obergrenze. Reagiert haben die Verantwortlichen auf zwei Fälle der Vergangenheit. Nach der Vertragsauflösung Beat Forsters bei den ZSC Lions – der Verteidiger wollte seinen Wechsel nach Davos erzwingen – wurden die Konventionalstrafen erhöht. Der Schadenersatz beträgt mittlerweile eine Million Franken, sofern der Arbeitsvertrag mit dem bisherigen Verein weiterlaufen würde. Falls der Spieler an den letzten Olympischen Spielen eines Nationalteams oder in den vier Jahren vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses an der WM teilgenommen hat, erhöht sich die Summe um 50 Prozent. Auch betreffend die 2-Spieler-Registrierung mit A- und B-Lizenzen wurde reagiert, nachdem Servettes Tony Salmelainen mittels B-Lizenz für Lausanne im NLB-Playoff-Halbfinal entscheidenden Anteil am Sieg über Ajoie hatte, um danach zu Servette zurückzukehren. Mittlerweile dürfen die Akteure erst nach Saisonende ihres Klubs in eine tiefere oder höhere Liga wechseln.rek>

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