Biel sieht sich als Hauptstadt der Zweisprachigkeit

Biel

Der Bieler Gemeinderat hat eine neue Vision mit fünf Leitlinien für die Entwicklung der Stadt in den kommenden gut zehn Jahren definiert.

Zweisprachigkeit wird in Biel schon heute gelebt – soll aber noch weiter an Bedeutung gewinnen.

Zweisprachigkeit wird in Biel schon heute gelebt – soll aber noch weiter an Bedeutung gewinnen.

(Bild: Martin Bürki)

Biel will die Schweizer Hauptstadt der Zweisprachigkeit sein. Das geht aus der Strategie «Biel 2030 – Stadt der Möglichkeiten» hervor, die der Gemeinderat am Mittwoch präsentierte. Das Papier soll Grundlage für kommende Entscheidungen und Aktivitäten sein.

Die Zweisprachigkeit solle «konsequent, immer und überall» gelebt werden, betonte die Stadtregierung. Biel könne so eine Brückenfunktion zwischen deutsch- und französischsprachiger Schweiz einnehmen. Um dies zu erreichen, will der Gemeinderat zweisprachige Projekte in allen Bildungsbereichen fördern.

Weiterhin betonen möchte die Stadt ihren urbanen Charakter, den sie seit der Wandlung zur Industriestadt im 19. Jahrhundert besitzt. Gleichzeitig sollen hochwertige öffentliche Lebensräume geschaffen werden, die Begegnungen und soziale Aktivitäten ermöglichen.

Der Gemeinderat will speziell den Schüssverlauf als Achse für den Langsamverkehr aufwerten. Dort sollen gleichzeitig naturnahe Räume geschaffen werden.

Als «Stadt der Möglichkeiten» soll Biel im weiteren alles tun, um die Treibhausgas-Emmissionen gegenüber dem Stand von 1990 um die Hälfte zu verringern. Der Gemeinderat will innovative Ansätze fördern, die diesem Ziel dienlich sind.

mb/sda

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