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Bühler soll Berner-Jura-Sitz im Nationalrat verteidigen

Die SVP Berner Jura nominiert Manfred Bühler als Nationalratskandidaten und verzichtet damit auf ein Zweierticket mit Anne-Caroline Graber.

Volle Konzentration auf Manfred Bühler, so das Motto der SVP Berner Jura.
Volle Konzentration auf Manfred Bühler, so das Motto der SVP Berner Jura.
Urs Baumann

Der bernjurassische Grossrat Manfred Bühler soll bei den eidgenössischen Wahlen im Herbst für den Nationalrat kandidieren. Die SVP Berner Jura unterstützte Bühler an ihrer Parteiversammlung einstimmig und will, dass er auf der Liste kumuliert wird. Das letzte Wort in der Sache hat allerdings die kantonale Delegiertenversammlung der SVP am 19. Januar.

Ohne Graber

Die kantonale SVP-Parteileitung hatte dem Berner Jura zwei Plätze auf der Nationalratsliste angeboten. Für diese Plätze kamen Bühler und Anne-Caroline Graber in Frage. Die bernjurassische SVP entschied sich am Freitagabend an ihrer Versammlung in Reconvilier allerdings klar gegen einen Zweiervorschlag und für die Kumulation von Bühler. Nur so habe der Berner Jura eine Chance, seinen Sitz im Berner Jura zu behalten.

Anne-Caroline Graber hatte im Vorfeld signalisiert, dass sie zu Gunsten von Bühler auf eine Kandidatur verzichten werde, sollte sich die bernjurassische Parteisektion fürs Kumulieren aussprechen.

Dass sich die bernjurassische SVP für Bühler aussprach, ist keine Überraschung. Der Gemeindepräsident von Cortébert und SVP-Grossrat hatte bereits seit einiger Zeit sein Interesse an einer Kandidatur signalisiert. Bühler hatte vergangenes Jahr für die Berner Kantonsregierung kandidiert. Er wurde zwar nicht gewählt, erzielte aber ein sehr ansprechendes Resultat.

Berner Jura soll im Nationalrat bleiben

Der Berner Jura verlor bei den letzten eidgenössischen Wahlen erstmals seit der Gründung des Bundesstaates 1848 seinen Sitz im Nationalrat. Amtsinhaber Jean-Pierre Graber, der Vater von Anne-Caroline Graber, verpasste die Wiederwahl. Mit dem vorzeitigen Rücktritt des Berner Oberländer SVP-Nationalrats Hansruedi Wandfluh öffnete sich für Graber nun aber die Türe zum Nationalrat wieder. Als erster Ersatzmann rutscht er für Wandfluh nach.

Allerdings wird Graber ein kurzes Gastspiel in der Grossen Kammer geben. Bei den Wahlen im Herbst tritt er nicht mehr zur Wiederwahl an.

SDA/mb

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