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Lyssbachstollen: «Nun ist der Auftrag erfüllt»

Am Montag präsentierte Regierungspräsidentin Barbara Egger die Schlussabrechnung des Lyssbachstollens. Mit 48,5 Millionen Franken liegen die Kosten 8 Prozent unter Budget.

Simone Lippuner
Der Lyssbachstollen, im Bild das Einlaufbauwerk, hat 48,5 Millionen Franken gekostet. Ursprünglich waren 52,3 Millionen vorgesehen.
Der Lyssbachstollen, im Bild das Einlaufbauwerk, hat 48,5 Millionen Franken gekostet. Ursprünglich waren 52,3 Millionen vorgesehen.
Beat Mathys
2700 Meter im Untergrund: Im Juli 2012 konnte die Bevölkerung durch den neuen Lyssbachstollen marschieren. Er soll Lyss künftig vor Hochwasser schützen.
2700 Meter im Untergrund: Im Juli 2012 konnte die Bevölkerung durch den neuen Lyssbachstollen marschieren. Er soll Lyss künftig vor Hochwasser schützen.
Iris Andermatt
Betonkanal: Das Einlaufbauwerk im Leen ist bereit.
Betonkanal: Das Einlaufbauwerk im Leen ist bereit.
Iris Andermatt
Die rund 2,5 Kilometer lange Röhre führt vom Einlaufbereich im Leen bis in die Fulenmatt.
Die rund 2,5 Kilometer lange Röhre führt vom Einlaufbereich im Leen bis in die Fulenmatt.
zvg
Geschafft: Baudirektorin Barbara Egger-Jenzer beim Durchstich im November 2010.
Geschafft: Baudirektorin Barbara Egger-Jenzer beim Durchstich im November 2010.
Enrique Muñoz Garcia
Die Tunnelbohrmaschine ist bereit (März 2010).
Die Tunnelbohrmaschine ist bereit (März 2010).
Urs Baumann
Im Sommer 2007 wurde Lyss gleich von mehreren Hochwassern heimgesucht.
Im Sommer 2007 wurde Lyss gleich von mehreren Hochwassern heimgesucht.
Sacha Danesi, Leserreporter
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Sie sind gemeinsam am Ufer gestanden und haben geweint, der alte und der neue Gemeindepräsident von Lyss. Zum dritten Mal innert zehn Wochen mussten sie in die hässliche Fratze des Lyssbaches blicken. Sahen mit an, wie der ansonsten so liebliche Dorfbach mit dem Regen schon wieder zum reissenden Fluss wurde, der das Dorf überflutete und Schäden in der Höhe von über 100 Millionen Franken hinterliess. Das war im Sommer 2007.

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