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Neue Mehrzweckhalle

Der Gemeinderat von Kallnach will eine drei Millionen teure Mehrzweckhalle. An einer Orientierungsversammlung versuchte er die Bevölkerung zu überzeugen. Vor zwei Jahren lehnte die Gemeindeversammlung das Projekt ab.

Die alte Turnhalle in Kallnach war am Dienstagabend gut gefüllt. Rund 130 Personen folgten der Einladung des Gemeinderats zur Orientierungsveranstaltung über das Projekt Mehrzweckhalle. Am 5.Dezember entscheidet die Gemeindeversammlung erneut über deren Bau. Noch vor zwei Jahren haben die Stimmberechtigten ein solches Bauvorhaben knapp abgelehnt. Das neue, drei Millionen teure Projekt unterscheidet sich kaum von seinem Vorgänger. Nur im Bereich der Bühne gibt es einige Änderungen.

«Das Projekt wurde vor zwei Jahren wegen der Steuererhöhung abgelehnt, die wir damals für den Bau hätten erheben müssen», sagt Gemeindepräsident Werner Marti (SVP). Weil die Gemeinde aber auf zwei fette Jahre zurückblicken kann, könnten sich die Kallnacher den Neubau jetzt auch ohne Steuererhöhung leisten.

In den letzten beiden Jahren konnte Kallnach die Schulden massiv auf rund 700000 Franken abbauen und das Eigenkapital auf fast zwei Millionen Franken erhöhen. Selbst bei stark sinkenden Steuereinnahmen werden der Bau der Mehrzweckhalle und die jährlichen Betriebskosten in der Höhe von 70000 Franken in den kommenden Jahren keine Löcher in die Gemeindekassen fressen, berechnete der Finanzverwalter Theodor Koller. «Wir können den Bau ohne Steuererhöhung wagen», zeigte sich Koller überzeugt.

Auf Widerstand stiess das Projekt am Orientierungsabend kaum. In der anschliessenden Fragerunde unterstützten die meisten Anwesenden das Vorhaben des Gemeinderats.

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