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Pöbler-Trio erhält Hausverbot

Hans Aeberhard hat die Nase voll. Der neue Pächter des Migrolino beim Bahnhof verhängt gegen drei Jugendliche ein Hausverbot. Er will andere Detaillisten im Dorf an Bord holen, um der Probleme mit dem pöbelnden Nachwuchs Herr zu werden. Auch die SBB verhängte vor wenigen Tagen ein Verbot.

Sperrzone Bahnhof Schüpfen: Pöbelnde Jugendliche erhalten sowohl vom Migrolino-Betreiber als auch von der SBB ein Hausverbot.
Sperrzone Bahnhof Schüpfen: Pöbelnde Jugendliche erhalten sowohl vom Migrolino-Betreiber als auch von der SBB ein Hausverbot.
Andreas Blatter

Ab sofort gibts in Schüpfen keinen Alkohol mehr über die Gasse. Das haben die Wirte des Seeländer Dorfes kürzlich im Kollektiv beschlossen. Dieser erste konkrete Schritt des Komitees «Schüpfen schaut hin» mag gut und recht sein. Doch im zermürbenden Kampf gegen die immer gleichen Pöbler im Dorf sei er dennoch nur ein «Tropfen auf den heissen Stein», sagt Hans R.Aeberhard. Der Pächter des Migrolino am Bahnhof hat die Nase nämlich gestrichen voll. «Diese Jungen vertreiben meine Kundschaft», sagt er. «Jetzt muss endlich gehandelt werden.» Und zwar rigoros: Der Migrolino-Inhaber verhängte dieser Tage gegen die drei ungefähr 18-jährigen Schweizer ein Hausverbot. Unter ihnen befindet sich auch Amyn G: Er war beim brutalen Überfall auf den Löwen-Wirt vom vergangenen August mit dabei. Haupttäter Igor L.* wurde in dieser Sache vor einem Monat verurteilt.

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