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Spital bedauert Imageschaden durch Rechtsstreit mit Ex-Chef

Das Image des Spitalzentrums Biel leidet nach Einschätzung von Verwaltungsratspräsident Fredy Sidler unter dem erbitterten Rechtsstreit mit dem ehemaligen Direktor Paul Knecht.

Das Image des Spitalzentrums Biel leidet und dem Rechtsstreit.
Das Image des Spitalzentrums Biel leidet und dem Rechtsstreit.
BT

Der Imageschaden «zermürbt all jene, die sich täglich um beste Leistungen an ihrem Arbeitsplatz bemühen», bedauerte Sidler am Dienstag an der Medienorientierung zum Geschäftsjahr 2010.

Der Streit habe «viele Teilinformationen, Anschuldigungen und vermutete oder tatsächliche Unzulänglichkeiten an die Oberfläche gespült». Doch die Wahrheitssuche dürfe nicht länger über aufreibende Auseinandersetzungen in den Medien erfolgen.

Es sei Aufgabe der laufenden Gerichtsverfahren, «die tatsächlichen Gegebenheiten festzustellen und rechtlich zu würdigen». Das Spital werde sich bis dahin nicht öffentlich zur Angelegenheit äussern.

Fristlos entlassen

Knecht wurde im Februar 2009 fristlos entlassen. Der damalige Verwaltungsrat warf ihm Unregelmässigkeiten bei Spesen und Abgeltungen vor. Die Strafuntersuchung kann laut der Seeländer Justiz frühestens Ende Juni abgeschlossen werden.

Knecht bestreitet die Vorwürfe. Er hat selber eine millionenschwere Zivilklage vor dem Handelsgericht in Bern eingereicht.

SDA/js

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