Zum Hauptinhalt springen

Seit 20 Jahren für ihre Gäste da

Fastfood-Buden und

Burger, Pizzen oder Kebabs sucht man auf ihrer Speisekarte vergebens – und das nicht ohne Grund. «Wir wollen eine ganz traditionelle Quartierbeiz sein und bleiben», erklärt Wirtin Elisabeth Von Planta mit Nachdruck. Zusammen mit Ehemann Silvio führt sie seit Herbst 1989 das Restaurant Alpenblick an der Ecke Mönchstrasse/Frutigenstrasse, gleich beim Bahnhof Thun. Das Gasthaus wird bereits seit 1961 im Familienbetrieb geführt, vor 20 Jahren hat das aktuelle Wirtepaar das Zepter übernommen. Ausflug in Brauerei Zum Jubiläum haben die beiden ihre treusten Gäste zu einem Ausflug in die Brauerei nach Rheinfelden eingeladen. Wenn es nach Elisabeth Von Planta geht, sind es denn auch die Stammgäste, denen das Restaurant das Überleben verdanken kann: «1989 haben wir rund eine Million Franken investiert. Ohne unsere Stammkunden hätten wir den Betrieb schon lange schliessen müssen.» In den letzten 20 Jahren hat sich in der Gastronomie vieles zu Ungunsten der traditionellen Quartierbeiz entwickelt. Die Stammtischkultur ist nach und nach verloren gegangen, das «Fyrabe-Bier» ist längst nicht mehr Standard. Von Planta führt dies auf die Einführung der Promillegrenze 0,5 zurück. «Heute ist jeder Tag wie eine Wundertüte. Man weiss nie genau, ob und wie viele Gäste kommen», sagt die Wirtin. Sie kritisiert überdies die laufend zunehmende Zahl an Vorschriften, wie etwa das Anfang Juli eingeführte Rauchverbot. Der «Alpenblick» gehört allerdings zu jenen Restaurants mit separatem Fumoir. Zu den Highlights vergangener Tage zählt das Ehepaar Von Planta den Besuch von Gölä an dessen Geburtstag. Es war zu jener Zeit, als er gerade erst nationale Bekanntheit erlangte. Noch fünf weitere Jahre Auch die alljährlichen Schnitzelbank-Abende während der Fasnacht hinterlassen schöne Erinnerungen. Doch wie sieht die Zukunft des «Alpenblicks» aus? «In fünf Jahren wird mein Mann 65 Jahre alt. Bis dahin werden wir sicher versuchen, weiterzumachen», meint Elisabeth Von Planta und fügt an: «Wir sind eben Kämpfernaturen.» Gabriel Berger >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch