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Sie wollen 29 von 40 Sitzen im Rat

SVP, SP und FDP schicken 59 Personen ins Rennen um die 40 Sitze im Thuner Stadtrat. Das Ziel der drei stärksten Parteien: 29 Sitze. Erstmals dabei sind die BDP und die Grünliberalen. Wie sich deren Beteiligung auswirken wird, ist offen.

Kommissionen wählen, Reglemente erlassen, Legislaturziele beeinflussen und Jahresrechnungen kontrollieren. Oder Kredite sprechen, Berichte genehmigen und mit Vorstössen aufs politische Parkett bringen, was in der Bevölkerung zu reden gibt, und vorantreiben, was verändert werden soll: Dies und anderes gehört zu den Aufgaben der 40 Stadtratsmitglieder, die sich in der Regel einmal pro Monat im Rathaus zur Sitzung treffen. Wer nun im künftigen Parlament in der Legislatur von 2011 bis 2014 als Legislative die politischen Geschicke mitgestaltet und dem Gemeinderat (Exekutive) Aufträge erteilt, entscheidet das Stimmvolk am 28. November. Gewählt wird im Proporzverfahren. Das heisst, dass in einem ersten Schritt die Sitze anhand der Wähleranteile auf die Parteien verteilt werden und danach diejenigen Parteimitglieder die Sitze erhalten, welche die meisten Stimmen erhalten haben. Erstmals mit BDP und GLP Die Parteien stellen 78 Frauen und 115 Männer zur Wahl, die das «Thuner Tagblatt» in drei Teilen im Bild vorstellt. Heute sind es diejenigen von SVP, SP und FDP, morgen diejenigen von EVP, EDU und CVP und übermorgen diejenigen der Grünen, des ALP (Alpenparlament) sowie die Kandidierenden der erstmals an Wahlen teilnehmenden Parteien BDP und GLP (Grünliberalen). Eine Umfrage bei den Wahlleiterinnen und -leitern hat ergeben, dass einige Parteien einen Sitz dazugewinnen möchten, jedoch die meisten hoffen, dass sie ihre Sitze verteidigen. Heute sind die Sitze so verteilt: SP 11, SVP 10, FDP 7, Grüne 5, EVP, EDU und CVP je 2 und das ALP 1 Sitz. SP: 11 Sitze verteidigen Die SP tritt mit 20 Personen an, ohne die 3 Bisherigen Rolf Marti, Max Sager und Christina Jaccard. «Wir hoffen, dass wir unsere 11 Sitze halten können», gesteht Wahlleiter, Stadtrat und Parteipräsident Franz Schori. Die BDP werde auf Anhieb 3 bis 5 Sitze schaffen und womöglich Fraktionsstärke (4 Sitze) erreichen. «Die Grünliberalen dürften 1 bis 2 Sitze schaffen und könnten uns wehtun, hingegen nimmt die BDP eher den Bürgerlichen Stimmen weg», schätzt er. SVP: 1 Sitz dazugewinnen Die SVP, die mit 20 Personen (ohne die Bisherige Denise Gafner) antritt, will zulegen: «Wir wollen unsere 10 Sitze halten und einen Sitz dazugewinnen», sagt Wahlleiter und Parteipräsident Ueli Jost. «Ob die BDP auch Stimmen von uns holt, und wie sich die Situation mit den beiden neuen Parteien auf die Sitzverteilung auswirkt, ist offen.» FDP: 7 Sitze halten können Die FDP tritt mit 19 Personen an und will ihre 7 Sitze verteidigen: «Da BDP und GLP ebenfalls Sitze holen werden, dürfte es für alle Parteien nicht ganz leicht werden, ihre Sitze zu verteidigen», schätzt Wahlleiter Melchior Buchs. «Für uns dürfte eher die BDP eine Konkurrenz sein, obwohl die Partei in Thun wohl einen kleineren Wähleranteil als bei den Grossratswahlen erreichen wird.» Franziska Streun Morgen: EVP, EDU und CVP; übermorgen: Grüne, ALP, BDP und GLP.>

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