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Sieg auch ohne Ermin Gigic

Breitenrain hat Laufen diskussionslos 4:2 besiegt. Für Unruhe neben dem Spielfeld sorgt die Suspension von Ermin Gigic.

Die Abwesenheit von Ermin Gigic sorgte vor dem Spiel gegen Laufen für Gesprächsstoff. Vor einer Woche kam es zum grossen Eklat zwischen Trainer René Erlachner und seiner Nummer zehn. Nach einem heftigen Disput lief der 24-Jährige im Spiel gegen GC U21 kurz vor der Halbzeitpause vom Feld. «Gigic ist nicht mehr bei uns», bestätigte Erlachner. Ansonsten wollte er sich nicht zu diesem Thema äussern. Auch Gigic, der sich das Spiel seiner Kollegen von der Tribüne aus anschaute, gab sich bedeckt: «Ich möchte noch mit dem Vorstand und dem Trainer das Gespräch suchen, bevor ich mich äussere.» Auch ohne Gigic hatte Breitenrain gegen Laufen keine Mühe, schnell in Führung zu gehen. Nach zehn Minuten war es Stephan Frey, der nach einer Ecke richtig stand und zum 1:0 traf. Die Ecke kam von Gigic’ Ersatzmann Jan Zwahlen. Der ehemalige YB-U21-Spieler war neben Fabio Santona und Doppeltorschütze Frey der auffälligste Akteur bei Breitenrain. Immer wieder setzte sich der 22-Jährige mit schönen Dribblings auf der rechten Seite in Szene und sorgte für viel Schwung im Angriffsspiel der Gastgeber. Nach der Führung gewährte Breitenrain den Gästen aber mit einer lethargischen Spielweise unnötig viel Raum. Hätte Laufen seine Chancen in dieser Phase konsequenter genutzt, wäre Breitenrain in Rückstand geraten. So waren es aber die Gastgeber, welche den zwischenzeitlichen Laufener Ausgleich durch die Tore von Frey und Zeqjrai zu einer 3:1 Führung verwandelten. Dass Laufen kurz vor der Halbzeit erneut den Anschlusstreffer erzielte, ärgerte Erlachner: «Nach unseren Toren agierten wir unkonzentriert und überheblich.» Ansonsten war er zufrieden: «Der Sieg war hochverdient.» Spätestens als Laufens Goalie in der 66.Minute Frey mit einer Notbremse von den Beinen holte und vom Platz gestellt wurde, war das Spiel entschieden. Zu diesem Zeitpunkt führte Breitenrain dank einem schönen Tor vom jungen Nordyn Jaggi bereits mit 4:2. Mit einer besseren Chancenauswertung wäre der Sieg höher ausgefallen. Nach Spielschluss führten die Spieler einen Tanz auf, wobei Doppeltorschütze Frey in der Mitte des Kreises den Takt angab. Die Stimmung scheint trotz den Unruhen um Gigic nach wie vor gut zu sein. David Mühlemann >

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