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So erlebten Kamel und Esel Weihnachten

HombergÜber 50 Kinder von Kindergarten und Unterschule aus dem linken Zulggebiet führten das Theater

«Es freut mich, dass so viele Leute gekommen sind», sagte die strahlende Viertklässlerin Isabeau Leuthold. Im Musical «So ein Kamel» von Andrew Bond spielte sie am Donnerstagabend in Homberg das Kamel und sang solo, diese Aufgabe meisterte sie mit Bravour: «Ich war aber schon ein bisschen aufgeregt», verrät Isabeau. Sie ist nur eines von mehr als 50 Kindern aus der Unterstufe und dem Kindergarten, welche zur Weihnachtsfeier beigetragen haben. Gegen 200 Zuschauer erschienen – zu viele für die kleine Turnhalle in Homberg, einige fanden keinen Sitzplatz mehr. Die Weihnachtsgeschichte wurde aus der Perspektive des Esels von Maria und Josef und des Kamels, das König Balthasar zur Krippe führte, gespielt. Die Geschichte endete klassisch; alle Tiere und Menschen versammelten sich im kleinen Stall bei Bethlehem und freuen sich ob der Geburt des Jesuskindes. Dieses Jesuskind durfte Maria mit nach Hause nehmen, denn nach der Aufführung war Jesus wieder eine normale Puppe und Maria wieder die aufgestellte Martina Stähli. «An meiner Rolle als Maria gefiel mir einfach alles», sagte die Schülerin nach ihrem Auftritt. Im Oktober hätten erste Proben begonnen, verriet Unterstufenlehrerin Doris Locher. «Alle Kinder in den letzten drei Projekttagen zusammenzubringen, war schwierig», sagte sie weiter. Kindergärtnerin Sibylle Christmann war zufrieden: «Ich staune, wie schön die Kinder zusammen singen können.» Gemeinsam sangen zum Schluss alle Anwesenden «Stille Nacht». Gestärkt mit Punsch machten sich Besucher auf in die «stille Donnerstagnacht» im Homberg. erh>

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