Zum Hauptinhalt springen

So lernen Sie die Pirouette bis zur Eiskunstlauf-EM

In einer Woche beginnt die Eiskunstlauf-Europameisterschaft in Bern. Damit auch Bernerinnen und Berner in diesen Tagen auf den Schlittschuhen eine gute Figur abgeben, gibts hier die besten Tipps für Pirouetten – präsentiert von der 14-jährigen SCB-Nachwuchsläuferin Aldana Schneider.

Als sie vier Jahre alt war, wagte sich Aldana Schneider erstmals aufs künstliche Eis. Mit Schlittschuhen an den Füsschen nahm sie an einem Babykurs teil. Zehn Jahre später kurvt der Teenager im Kürröckchen über die Eisbahn auf dem Bundesplatz und dreht stilsicher mehrere Pirouetten. So wie es nur Sportlerinnen können, die Woche für Woche fünfmal auf dem Eis trainieren und zusätzlich drei sogenannt trockene Übungseinheiten anhängen.

Ein solches Mammutprogramm ist nur möglich, weil sie die Sportklasse in der Länggasse besucht. Aldana Schneider ist Nachwuchs-Eiskunstläuferin beim Schlittschuhclub Bern. Sie bestreitet Wettkämpfe in der Kategorie Intersilber (die vierthöchste Nachwuchskategorie).

Vor kurzem erst hat Aldana Schneider in Grindelwald einen Wettbewerb des Eislaufverbandes Bern Nordwestschweiz gewonnen. An der Schweizer Meisterschaft im letzten Jahr hat Schneider in der Kategorie Jugend einen Rang im Mittelfeld belegt.

Pirouetten aus dem Gefühl

Jetzt aber gleitet sie vor dem Bundeshaus locker übers Eis. Die Minustemperaturen an diesem Tag lassen sie schlottern, doch sie sagt lächelnd: «Ich bin Trainings bei Kälte gewohnt.» Obwohl, bei ihren Trainings kommt sie wohl stärker ins Schwitzen. Denn jetzt soll sie bloss zeigen, wie ein Anfänger eine Pirouette lernt (siehe rechts). Viel bewegen muss sie sich dazu nicht. Dafür gabs für Aldana Schneider eine andere Hürde zu nehmen: Da sie die Pirouetten vor allem aus dem Gefühl heraus macht, war ihr bisher gar nicht bewusst, wie sie diesen Bewegungsablauf aufschlüsseln und den Vorgang anderen Leuten erklären soll. «Zum Glück haben mir meine Trainerinnen Jacqueline Kiefer und Michèle Colberg dabei geholfen – und mir sogar ein Buch besorgt.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch