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SP ohne Co-Präsidium

Der Regionalverband Berner Oberland der SP will klarere Zuständigkeitsbereiche. Deshalb hat er wieder nur einen Präsidenten.

An der Hauptversammlung des Regionalverbandes Berner Oberland der Sozialdemokratischen Partei galt es Ludo Cebulla (Co-Präsident, Zwieselberg), Hansueli Hachen (Sekretär, Frutigen) und Eliane Baumann (Beisitzerin, Spiez) zu ersetzen. Das vor zwei Jahren eingeführte Co-Präsidium wurde wieder abgeschafft. «So erhofft sich der Vorstand des Regionalverbandes eine klarere Regelung der Zuständigkeiten und eine grössere Nähe zu den Sektionen», erklärt die SP in einer Medienmitteilung. Kaspar Boss, der sich dieses Amt mit Ludo Cebulla geteilt hatte, wurde einstimmig zum Präsidenten des Regionalverbandes gewählt. Komplettiert wird der Vorstand neu durch André Sopranetti (Spiez) und Andreas Lehmann (Frutigen). Zuvor hatte ein Meinungsaustausch stattgefunden. Die Grösse des Regionalverbandes sei von einigen Delegierten als problematisch dargestellt worden, informiert die SP, die Distanzen seien gross geworden. Von vielen Anwesenden sei aber erwähnt worden, dass die Bemühungen des Parteisekretariats um einen besseren Kontakt mit den Sektionen fruchten würden. Weiter wurden die Rechnung und das Budget angenommen. Der Regionalverband erklärt jedoch: «Ein kleiner Beigeschmack blieb bei der Verabschiedung des mittelfristigen Finanzplans. Auch dem Regionalverband macht der Mitgliederrückgang zu schaffen, und langfristig fehlen die durch Justiz- und Verwaltungsreform verlorenen Mandatssteuern.»pd >

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