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Spärliche Kritik am Voranschlag

Der Voranschlag 2010

«Ich beantrage, das Budget abzulehnen», sagte ein Stimmberechtigter an der Gemeindeversammlung von Thunstetten. «700000 Franken Defizit ist einfach viel. Unser Eigenkapital schmilzt wie Schnee an der Sonne.» Auch ein anderer Votant mahnte, jetzt sei Sparen angesagt. «Es gibt viele Posten im Budget, die man streichen könnte.» Die beiden waren aber die Einzigen, die sich gegen den Voranschlag 2010 wehrten. Denn Gemeindepräsident Markus Quaile (FDP) vermochte die Argumente der Kritiker zu entkräften. Der Gemeinderat trage zum Eigenkapital sehr wohl Sorge, sagte er. Und das vom einen Votanten erwähnte frühere Eigenkapital von 11 Millionen Franken sei in Wirklichkeit der Betrag der damaligen Schulden. Der Voranschlag basiert auf einem Steuersatz von 1,59 Einheiten (bisher 1,64). Bei Ausgaben von 11 Millionen Franken rechnet er mit einem Defizit von 690000 Franken. Die Versammlung stimmte dem Voranschlag mit 69 zu 7 Stimmen zu. «Wir distanzieren uns» Markus Quaile äusserte sich noch zur anonymen «Dorf-Zytig», welche Anfang November verteilt worden war. Diese hatte Vorwürfe in Sachen Vormundschaftskommission erhoben und mit Kopien von Dokumenten ergänzt (wir berichteten). «Der Gemeinderat distanziert sich in aller Schärfe von diesem Vorgehen», sagte Quaile. Am Schluss der Versammlung wurden die abtretende Gemeinderätin Cornelia Trösch (SVP) und der in Pension gehende Bauverwalter Christian Pleisch verabschiedet.Herbert Rentsch>

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