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spezsek lerbermatt

Als Sparmassnahme will der Könizer Gemeinderat die sogenannten Spezsek-Klassen am Gymnasium Köniz-Lerbermatt schliessen. Dieser «Untergymer» ist ein Unikum im Kanton Bern. Die zurzeit fünf Klassen sind Kindern aus der Gemeinde Köniz vorbehalten. Ab dem Schuljahr 2013/2014 soll mit den Spezsek-Klassen Schluss sein. Die Schüler würden stattdessen die Spezsek an normalen Oberstufen besuchen. Der Gemeinderat macht einen Spareffekt von 100000 Franken jährlich geltend. «Eine grosse Überraschung» ist dieser Vorschlag für Sandra Medici. Sie leitet die Unterstufe des Gymers Lerbermatt. Das Interesse an den reinen Spezsek-Klassen sei ungebrochen gross. Es erkundigten sich auch auswärtige Eltern danach. «Sie ziehen dafür sogar einen Umzug nach Köniz in Betracht», so Medici. Wie beliebt der «Untergymer» ist, zeigte sich gestern in den Gängen und Schulzimmern: Viele Eltern nutzten den Tag der offenen Tür, um sich ein Bild vom Unterricht in diesen Klassen zu machen. Die Qualität stimmt, die Nachfrage ist gross. Und: Das Könizer Stimmvolk hat sich im Mai 2000 nach einem heissen Abstimmungskampf an der Urne für den Beibehalt des Angebots ausgesprochen – «das ist ein demokratischer Entscheid», so Medici. Gleich tönte es gestern von der Könizer FDP: «Damit würde ein Volksentscheid ausgehebelt und ein wichtiges, leistungsorientiertes Element der Könizer Bildungslandschaft verschwinden», schreibt die Partei. Seit 30 Jahren bereitet die Lerbermatt-Unterstufe Könizer Kinder auf den gymnasialen Weg vor. Im Unterschied zu gewöhnlichen Oberstufen werden alle in sämtlichen Fächern auf dem speziellen Sekundarschulniveau unterrichtet.Katharina Merkle>

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