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Spiez blamiert sich

Spiez hat beim punktelosen Tabellenletzten Köniz enttäuscht. Die Oberländer haben eine bittere 1:2-Niederlage bezogen.

Die Bilanz des FC Köniz liess sich vor dem Heimspiel gegen Spiez nicht sonderlich gut ansehen: 6 Spiele, null Punkte, Torverhältnis 1:18. Fest entschlossen, diese miserable Bilanz zu optimieren, starteten die Platzherren denn auch äusserst engagiert in diese Partie: Schon nach drei Minuten kam das Pulver-Team dem Erfolgserlebnis sehr nahe (Pfostenschuss). Es folgte Corner um Corner und die Spiezer konnten sich in der Anfangsphase kaum aus der eigenen Abwehr lösen. Zählbares wollte dem Heimteam aber lange nichts gelingen; bis in der 33.Minute Slaven Savic, der vor zwei Jahren noch für den FC Breitenrain gespielt hatte, die Könizer mit seinem Tor völlig verdient in Führung brachte. Ideal freigespielt, brauchte er nur noch einzuschieben. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff vergab der Namensvetter des Schweizer Internationalen, Albert Bunjaku, das sichere 2:0. So aber konnten sich die Spiezer weiterhin Hoffnung auf Punkte machen. Diese wurde jedoch in der 54.Minute getrübt: Nach einer hohen Flanke von Steiger nickte Savic zum 2:0 ein, Spiez-Goalie Sven Simon hatte sich komplett verschätzt. Interessanterweise misslang dem etwas schlaksigen Doppeltorschützen, abgesehen von seinen beiden Treffern, zumindest in der ersten Halbzeit praktisch alles. Trotzdem war er eben, wenn es darauf ankam, zur Stelle und konnte sich so als Matchwinner feiern lassen. «Ich bin zufrieden, zweimal getroffen und meiner Mannschaft damit zum ersten Saisonsieg verholfen zu haben», freute sich Savic. Torhüter und Captain René Lauper zeigte sich erleichtert: «Endlich hat es geklappt, darüber sind wir natürlich sehr froh. In der ersten Halbzeit spielten wir, mit einigen Abstrichen, so, wie wir uns das vorstellen. Dieser Sieg ist Gold wert für unsere Moral.» Und: «Jetzt rollen wir das Feld halt von hinten auf», sagte der Keeper schmunzelnd. Schwacher FC Spiez Der FC Spiez enttäuschte auf der ganzen Linie. Die Offensive brachte kaum etwas Konstruktives zustande, die Abwehr leistete sich Schnitzer en masse. Dazu kam der schwache Spielmacher Selmani, der vorwiegend durch seine (zum Teil haarsträubenden) Fehlpässe auffiel. «Wir haben für diesen schwachen Auftritt keine Erklärung», waren sich die konsternierten Spiezer nach Spielschluss einig. Simon Freiburghaus >

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