Zum Hauptinhalt springen

Spitex: 2009 war Rekordjahr

Der Spitex-Verein Reichenbach hat 2009 um rund 1500 Einheiten auf 16 381 Hausbesuche zugelegt. Details zur künftigen

«Das 13.Berichtsjahr des Spitex-Vereins Reichenbach war ein Rekordjahr», berichtete Präsident Andreas Stalder an der Mitgliederversammlung der Spitex (270 Mitglieder) im Kirchgemeindehaus Reichenbach. Noch nie waren so viele Stunden geleistet worden, und der Spitex-Verein arbeitet zudem unter der vom Kanton vorgeschriebenen Kostenobergrenze. Ab 2011 wird die Finanzierung der Spitex-Leistungen durch den Bund beziehungsweise den Kanton neu geordnet. «Bis heute gibt es allerdings noch keine detaillierten Angaben, wie die Leistungen vom Kanton übernommen werden», informierte Stalder. Der Verein überprüfe die Strukturen und treffe geeignete Massnahmen zur Erlangung der Betriebsbewilligung, die den Leistungsvertrag mit der Gemeinde ersetzen werde. Auch da seien die Details noch nicht bekannt. «Diese vielen Unbekannten erschweren die Arbeit für die Betriebsleitung und den Vorstand», wurde deshalb festgehalten. Stützpunkt zügelt 2010 Ab dem 1.Januar 2009 hatte Silvia Küenzi die Betriebsleitung der Spitex Reichenbach übernommen. Sie leistete einen grossen Einsatz, brachte sämtliche Aufgaben unter einen Hut und übernahm neben der Leitung des Stützpunktes auch viele Pflegeeinsätze selber. Gleichzeitig absolvierte sie eine berufsbegleitende Kaderausbildung in Aarau. Die zahlreichen Aufträge erfordern viel Personal, und neue Mitarbeiterinnen mussten eingearbeitet werden. Therese Mani übernahm die Stellvertretung der Betriebsleitung für administrative Aufgaben. Die Einführung der elektronischen Leistungserfassung direkt bei den Kunden hat sich bewährt. «Die Anschaffung der Computer und der Software hat sich gelohnt», ist Stalder überzeugt. Am 9.September 2009 war der Spatenstich für den Bau der Seniorenwohnungen erfolgt, wozu der Spitex-Verein den Anstoss gab. «Noch dieses Jahr wird der Spitex-Verein Reichenbach seinen Stützpunkt in dieser Überbauung einrichten», konnte Stalder informieren. Dieser biete mehr Platz für die Mitarbeitenden und das Material. Die Einstellhallenplätze für die Fahrzeuge werden von den Mitarbeiterinnen sehnlichst erwartet, da danach das Scheibenkratzen im Winter entfallen wird. Bis es so weit ist, müssen aber noch der Umzug und die zusätzliche Einrichtung geplant werden. 16381 Hausbesuche Silvia Küenzi, die Betriebsleiterin und Pflegefachfrau HF, sagte, dass die hauswirtschaftlichen Leistungen leicht zurückgegangen seien. 2009 konnten 1170 Stunden verrechnet werden. (2008 waren es 1257 Stunden). In der Pflege erreichte der Spitex-Verein eine Zunahme der Pflegestunden von 5705 im Jahr 2008 auf nun 6653 Stunden. Die Anzahl der Hausbesuche stieg von 14894 auf 16381. Für die 15 Angestellten betrug der Personalaufwand 646029 Franken. Kerndienstleistungen waren Grundpflege, Behandlungspflege und Hauswirtschaftseinsätze. Weiter gab es ergänzende Dienstleistungen wie Mahlzeitendienst, Pikett- und Abenddienst und gesundheitsfördernde Präventiveinsätze. Mit Gewinn abgeschlossen Die von Therese Mani abgelegte Rechnung verzeichnet einen Aufwand von 777534 Franken (Vorjahr 660486 Franken) und einen Ertrag von 784874 Franken (Vorjahr 667836 Franken). Daraus ergibt sich ein Reingewinn von 7340 Franken. Die Bilanzsumme beträgt 140123 Franken. Der Gemeindebeitrag 2009 beläuft sich auf 333873 Franken, was 42,9 Prozent des Gesamtumsatzes entspricht. Rösi Reichen >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch