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Stadt lässt das Casino ganz bewusst sterben

Das Thuner Casino loswerden, und das Areal

Das Gebäude verlottere langsam, und der Verwaltungsrat unternehme nichts, um den Unterhaltungsbetrieb zu beleben, ärgerte sich an der gestrigen GV der Casino Kursaal Thun AG (CKT) ein Privataktionär. Die Stadt Thun hat als Hauptaktionärin aber andere Pläne: Sie will das Casino loswerden, ihr im Baurecht abgegebenes Land rentabler nutzen und zum Beispiel durch gehobenen Wohnungsbau gute Steuerzahler gewinnen. Dass in Thun ein gepflegter Nichtdisco-Unterhaltungsbetrieb für Tanz und Spiel fehlt, stört den Gemeinderat nicht. Er lässt das eigentlich dafür konzipierte Casino bewusst langsam sterben. Er leistet sogar Sterbehilfe, indem er 25 Prozent Dividende verlangt. Die AG kommt mit den normalen Einnahmen einigermassen über die Runden. Ohne Sonderertrag würde sie von der Substanz leben. Das Casino ist an einen Spielautomatenbetreiber vermietet. Der VR darf ihm auf Geheiss der Stadt keine Auflagen für eine Belebung machen. Mehr Erfolg würde ihre Pläne stören. Wie lange das so gehen soll, ist offen. Die AG wünscht sich deshalb bald Klarheit. nel Seite 21>

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