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Stadt rechtfertigt sich

LangenthalAuf vier Seiten nimmt der Gemeinderat zum gescheiterten Tennisprojekt Stellung.

Weshalb ist das Tenniscenter in Langenthal kein Thema mehr? FDP-Stadtrat Urs Zurlinden will es ganz genau wissen und hat zusammen mit Mitunterzeichnenden eine Interpellation eingereicht. Nun liegt die Antwort des Gemeinderates vor. In seinem vierseitigen Bericht schreibt der Rat, die Stadt habe «alles darangesetzt», um dem Projekt zum Durchbruch zu verhelfen. Den Entscheid des Tennisclubs Langenthal, auf den Standort Weissensteinstrasse zu verzichten und stattdessen in Lotzwil zu bauen, nehme er daher «mit Bedauern zur Kenntnis». Immerhin befinde sich der neue Standort «in unmittelbarer Nähe von Langenthal». Er könne so «zu einem Mosaikstein für ein gemeinsam gelebtes regionales Verständnis» werden. Möglichst rasch will der Tennisclub nun vorwärtsmachen und für drei Millionen Franken eine Sportanlage mit drei Hallen- und vier Aussenplätzen bauen. In Langenthal wurden diese Pläne mit 27 Einsprachen aus der Nachbarschaft torpediert. Auch der Kanton äusserte sich kritisch. In seinem Fachbericht stufte das Amt für Gemeinden und Raumordnung das Vorhaben an der Weissensteinstrasse als «nicht zonenkonform» ein. Zu diesem Schluss kam er, weil sich die Parzelle in einer Zone für öffentliche Nutzung befindet und es keine Anhaltspunkte gebe, die belegen würden, dass die Öffentlichkeit dort auch Tennis spielen dürfe. In seiner aktuellen Stellungnahme bedauert der Gemeinderat, dass es nicht gelungen sei, dieses «Missverständnis» auszuräumen. In einer schriftlichen Vereinbarung zwischen Stadt und Tennisclub sei ein Mitbenutzungsrecht durch die Öffentlichkeit zu besonderen Bedingungen klar geregelt, womit dem Betrieb nichts im Wege gestanden wäre. Stefan SchneiderMehr zum Tennisprojekt lesen Sie morgen in dieser Zeitung.>

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