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Streller und der FC Basel weiter im Hoch

fussballMeister Basel reiht in der Liga Sieg an Sieg. Der überragende Stürmer Marco Streller entschied die Begegnung gegen YB.

Freude und Missstimmung lagen am Samstagabend in den Katakomben des St.-Jakob-Parks nur wenige Meter auseinander. Während die YB-Akteure frustriert Auskunft übers Befinden gaben wie Captain Marco Wölfli («Wir müssen aber die Ruhe bewahren»), waren die Exponenten des FC Basel nach dem 1:0-Heimsieg gegen die Young Boys bestens gelaunt. «Es ist schwierig, gegen den FC Basel neun Punkte aufzuholen», sagte Marco Streller verschmitzt. Und der FCB-Stürmer meinte augenzwinkernd: «Aber es ist möglich. YB hat ja gegen uns vor zwei Jahren sogar noch einen grösseren Rückstand verspielt.» Basel jedoch eilt mit Riesenschritten dem Titelhattrick entgegen. «Wir spielen unter Heiko Vogel ein bisschen defensiver als zuvor unter Thorsten Fink», erklärte Marco Streller. «Das freut unsere Defensivspieler, denn so erhalten wir weniger Gegentore. Und vorne sind wir ja immer für einen Treffer gut.» Gegen YB war es der starke Streller und nicht Torjäger Alex Frei gewesen, der das Siegestor Mitte der ersten Halbzeit mit einer herrlichen Einzelleistung erzielt hatte. «YB ist kaputt» Die Young Boys also hat der FC Basel vorerst distanziert. «Neun Punkte in der Tabelle und heute ein Tor», antwortete Basels deutscher Trainer Heiko Vogel pragmatisch, als er gefragt wurde, wie gross der Unterschied zwischen den zwei Rivalen sei. Und weil er es sich erlauben konnte, als strahlender Sieger grosszügig zu sein, ergänzte Vogel: «YB ist ein Spitzenteam, die Differenz zu uns ist nicht gross.» Andere Worte wählte laut «SonntagsBlick» Basels österreichischer Verteidiger Aleksandar Dragovic, als er auf den Gegner angesprochen wurde. «YB ist eine kaputte Mannschaft», sagte Dragovic. Und: «In der zweiten Halbzeit kam von denen gar nichts. Und das in einem solch kapitalen Match. Aber das ist ja nicht mein Problem.» Die erschütternd triste Leistung der Young Boys nach der Pause braucht den FCB in der Tat nicht zu kümmern. Er fliegt bereits heute nach Bukarest, wo er morgen in der Champions League auf Otelul Galati trifft. Bei den offensiv ungenügenden Young Boys dagegen stehen unruhige Tage und Wochen bevor. Öffentlich allerdings verteidigten die Berner Abwehrkräfte die harmlosen Versuche ihrer Vorderleute. «Ich habe Vertrauen in unsere Stürmer», sagte YB-Goalie Marco Wölfli, «sie haben eine hohe Qualität und wer-den schon wieder treffen.» Und Rechtsverteidiger Scott Sutter meinte: «Es ist in Basel nicht einfach, Tore zu erzielen.» fdr>

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