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Sturm aufs stöckli

SVP erleidet Schiffbruch. Der «Sturm aufs Stöckli», zu dem die Volkspartei vor den Wahlen 2011 kampfeslustig geblasen hatte, findet nicht statt. Dies steht spätestens seit gestern – seit der Abwahl des Berner SVP-Ständerats Adrian Amstutz – fest. Die SVP muss sogar froh sein, wenn sie ihren bisherigen Besitzstand von sieben Mandaten in der kleinen Kammer wahren kann. Bisher hat sie erst vier Sitze im Trockenen (in Schwyz, Glarus, Schaffhausen und Thurgau). Und es sieht nicht so aus, als ob noch sehr viele dazukommen. Gute Aussichten hat die SVP voraussichtlich in drei Kantonen: in St.Gallen, wo ihr Präsident Toni Brunner antritt, in Uri und in Schwyz, wo sie nach dem ersten auch noch den zweiten Ständeratssitz erobern will. Schlecht scheinen die Chancen in den anderen Kantonen, wo die SVP antritt: In Zürich dürfte Christoph Blocher einen ähnlich schweren Stand haben wie Ulrich Giezendanner im Aargau. In allen fünf Kantonen finden die Stichwahlen am kommenden Sonntag statt. fab>

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