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Tambouren-Nachwuchs zeigte sein Können

SteffisburgDer Musikverein begeisterte am Wochenende mit seinem abwechslungsreichen Unterhaltungskonzert. Der Tambourennachwuchs hat sich gut ins Ensemble integriert.

Am Samstag- und Sonntagnachmittag ging in der Aula Steffisburg das traditionelle Unterhaltungskonzert des Musikvereins (MV) Steffisburg über die Bühne. Im Musikkorps boten 36 Musikantinnen und Musikanten, davon 8 Junge, mit viel Begeisterung und Schwung ein abwechslungsreiches Konzert. Der erste Teil begann mit den zwei zackigen Märschen «El Capitan» und «Sons of the Brave». Dann wurde zum «Tango d’amor» eingeladen. In der Wildwestballade «Oregon» wurde gefühlvoll und ergreifend amerikanische Geschichte erzählt. Zu «Gschichten aus dem Wienerwald» gibt es nur zu sagen: «Strauss, wie er leibt und lebt.» Abgerundet wurde dieser Teil mit melodiösen Passagen einer tschechischen Polka. Nachwuchs war gefordert Dann feierten die Tambouren einen schlagenden Erfolg mit «Pumuckel» und «Pepito». In «La Cucaracha» wurde das Glockenspiel gekonnt durch Trommelwirbel begleitet. Darauf ging ein Raunen durch den Saal. Auch die sieben «alten» Tambouren haben nämlich «Nachwuchs» erhalten: Sebastian, Jonas, Oliver und Desirée sind nach dem ersten Jahr Einsatz schon voll im Tambourenkorps integriert. Die vier Jugendlichen wurden in «Stick Control» gleich richtig gefordert: Schlägel jonglieren, seitlich gegeneinanderschlagen, Handwechsel mit Abstecher zwischen den Zähnen, unter dem Knie hindurch aufs Fell schlagen, die reinste Akrobatikshow. Auch im abschliessenden Stück «Two Keys» war Jung und Alt eine kompakte Truppe. Der Showblock des Musikvereins bot moderne Stücke wie «Reflections of Pop» oder den lässig-swingig gespielten «The Wall Street Rag». Danach folgte eine Hommage an Steve Lee mit «Heaven». Mitten im Medley «James Last Golden Hits» zog Dirigent Richard Blättler energisch den Stecker – völlig überraschend traten Finsternis und Stille ein. Nach der Verabschiedung setzten alle wieder dort ein, wo sie unterbrochen wurden. Mit der schnellsten Maus Mexikos «Speedy Gonzales» und dem «Berner Marsch» als Zugaben ging ein reich befrachtetes Konzert zu Ende. Bis auf Posaunen, Horn und Schlagwerk sind die Register im Musikverein zahlenmässig wieder gut besetzt. pd>

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