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Tarnanzüge nach dem SS-Muster

ThunAm letzten Vortrag des Vereins Schweizer Armeemuseums ging es um die Herkunft historischer Tarnmuster der Militärbekleidung.

Den Begriff «Vierfrucht-Pyjama» kennen viele Schweizer – er stammt vom eher ungewöhnlichen Farbmuster des Tarnanzugs 61 der Armee. Wie dieses spezielle Muster entstand – nämlich aus einer Vorlage der deutschen SS-Verbände aus dem 2. Weltkrieg, erklärte am Donnerstag Andreas Laubacher vor einer gespannten Zuhörerschaft von fast 50 Personen in Thun. Der Fachmann für persönliche Ausrüstung der Stiftung Historisches Armeematerial hatte eine enorme Menge an Bild- und Informationsmaterial aufbereitet, um im Rahmen der Vortragsreihe des Vereins Schweizer Armeemuseum dieses Thema vorzustellen. Wo keine gesicherten Dokumentationen vorliegen, stellte er aufgrund der umfassenden Sammlung an Objekten bei der Stiftung Historisches Armeematerial und seiner langjährigenRecherchetätigkeit schlüssige Vermutungen an. Entstanden sind die Tarnbekleidungen der Armeen aus den dem Umfeld angepassten Kleidern von Jägern, die in den Armeen als Scharfschützen eingesetzt wurden und sich gut tarnen mussten. In der Schweiz wurde der Kampfanzug 61 nicht nur wegen seinem Muster bekannt, auch seine 18 Taschen sind legendär. Die Entwicklung spezieller Modelle geht weiter, auch wenn die Geschichte dieser Kleidung noch lange nicht komplett aufgearbeitet ist. Bereits ist das Vortragsprogramm für 2012 festgelegt. Start ist am 22. Februar mit dem Thema «Die Autobahn als Notlandeplatz der Flugwaffe». pdwww.armeemuseum.ch>

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