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Teatime mit leichter Kost

mattenDie Musikgesellschaft Interlaken und die Stadtmusik Unterseen führten erstmals gemeinsam zu Ehren ihrer Jubilaren (Passiv- und Ehrenmitglieder) ein Teekonzert durch.

Seit zweieinhalb Jahren arbeiten die Musikgesellschaft Interlaken und die Stadtmusik Unterseen erfolgreich zusammen. Erfolgreich wurde gemeinsam das Teekonzert im Kirchgemeindehaus Matten neu lanciert. Trotz traumhafter Frühlingstemperaturen und Sonnenschein konnten sich die Musikanten über einen grossen Publikumszulauf freuen. «Vor einigen Jahren gab es das Teekonzert in einer anderen Form, um unsere Jubilare zu begrüssen», informierte Markus Inäbnit, Präsident der Musikgesellschaft Interlaken. Für den frischgebackenen Präsidenten war es zugleich ein würdiger Auftakt, verriet Pascal Minder, Präsident der Stadtmusik Unterseen. Spanischer FrühsommerUnter der Leitung der Dirigenten Bruno Aemmer und Markus Graf boten die vereinten Formationen ein genussvolles, abwechslungsreiches Programm mit traditioneller, unterhaltsamer und leicht verdaulicher Kost. Das Teekonzert fand anstelle des Frühlingskonzerts statt. Am 28.Mai laden die Musikgesellschaft und die Stadtmusik mit spanisch-lateinamerikanischen Rhythmen und Melodien zum Frühsommerkonzert in die Aula der Sekundarschule Interlaken ein. Bei Kaffee, Tee und Kuchen lauschten die Jubilare, Passiv- und Ehrenmitglieder und weitere Gäste traditionellen Märschen wie «Dem Herolden», «Frei wie der Adler», der beliebten Böhmischen Polka oder alten Klassikern aus Schweizer Unterhaltungstiteln wie «’s Guggerzytli». Dass Musik vielseitig, witzig, freizügig bis überraschend sein kann, erlebten die Zuhörer in schmissigen, spielfreudigen und prägnanten Vorträgen. Kleine Kostproben auf das Sommerkonzert gab es in Tango Surprise und im spanischen Tanz Paso Doble «La Primitiva». Natürlich durfte das Blasmusikgenie und der ehemalige Lehrmeister der beiden Dirigenten Markus Graf und Bruno Aemmer im Programm nicht fehlen: Albert Benz mit dem «Bundesrat-Gnägi-Marsch». Dass die Teatime mit leichter musikalischer Kost eine gute Sache ist, da waren sich Zuhörer, Musiker und Dirigenten einig. Denn so wird einerseits das Ständlirepertoire aufgefrischt, und zugleich wird mit lebendigem Spiel beste Unterhaltung geboten.Heidy Mumenthaler>

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