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Technische Störung verursachte den Brand

NoflenEine technische Störung hat den Brand von vergangenem Samstag in Noflen verursacht. Fritz Dähler, Gemeindepräsident von Noflen, und eine weitere Familie müssen sich nun ein neues Zuhause suchen. «Die Solidarität ist gross», sagt Dähler.

Zwei Wohnungen sowie der Ökonomieteil wurden am Samstag in der Limpachmatt in Noflen zerstört (siehe Ausgabe vom Montag). Fritz Dähler, Gemeindepräsident, seine und eine weitere Familie verloren damit ihr Obdach. Auch der dritte Mieter kann seine Parterre-Wohnung wegen grossem Wasserschaden vorerst nicht benutzen. Gestern nun teilte die Kantonspolizei Bern die Brandursache mit: Es handelt sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um eine technische Störung in der elektrischen Hausinstallation. «Einfach nur dankbar» Gegen 120 Mann von vier Feuerwehren der Region bekämpften den Brand vor Ort. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Ausserdem konnten neun Rinder und drei Katzen vor dem Feuer gerettet werden. Der Sachschaden wird auf mehrere Hunderttausend Franken geschätzt, teilte die Kapo Bern gestern mit. Noflens Gemeindepräsident Fritz Dähler zeigte sich gestern auf telefonische Anfrage hin traurig, aber auch dankbar: «Die Leute zeigen sich uns gegenüber sehr solidarisch und hilfsbereit. Es ist wirklich rührend. Für die Hilfe sind wir einfach nur dankbar.» Dähler und seine Familie wohnen zur Zeit bei seiner Tochter in Tägertschi. Sie könnten aber bald in eine eigene Wohnung in Noflen ziehen, wie der Gemeindepräsident sagt, «vielleicht bereits am Montag». Wo die anderen Mieter nun wohnen, wusste er nicht. Haus wird abgerissen Dähler erzählt, dass von ihrem Hab und Gut nicht viel übrig geblieben ist und man vieles wegwerfen müsse. «Das Haus wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Was genau wir bauen werden, weiss ich aber noch nicht», sagt Fritz Dähler. Man rechne etwa mit einem Jahr, bis man wieder in der Limpachmatt einziehen könne. sf/pkb>

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