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Thun erreicht Playoff – und wartet auf den Gegner

UnihockeyThun hat den NLB-Spitzenkampf gegen Olten 7:4 gewonnen und belohnt sich mit spielfreier Zeit.

Morgen beginnt im NLB-Unihockey das Playoff – ohne die beiden besten Teams der Qualifikation. Diese sind, so will es der Modus, für den Halbfinal gesetzt. Ob dies ein Vorteil ist? Egal, Thun hat es so gewollt, denn es brauchte gegen den NLB-Meister Olten einen Sieg, um sich auf der zweiten Tabellenposition zu halten. «Wir haben uns vor dem Spiel besprochen», sagt Trainer Roger Gerber. «Und das Team wollte diesen zweiten Platz unbedingt.» Somit freuen sich die Thuner über die Pause, bis das Playoff beginnt. «Von Pause kann allerdings keine Rede sein. Für uns ist es Vorbereitung», sagt Gerber. Die möglichen Gegner Eggiwil oder Jona-Uznach würden nun genauer beobachtet. «Zudem müssen wir noch an der Feinabstimmung arbeiten.» Das Powerplay der Thuner als Beispiel ist noch steigerungsfähig. Der Fahrplan stimmt Der Fahrplan aber stimmt. Der Spitzenkampf gegen Olten war eine gute Einstimmung auf die Spiele, die folgen werden. Die Partie stand auf ansprechendem Niveau, es ging ziemlich hart zur Sache. Im Spiel fünf gegen fünf waren die Thuner eher besser als der Gegner. Dieser konnte sich aber im Überzahlspiel auszeichnen. Für die matchentscheidende Szene sorgte der Gästeverteidiger Roman Pass. Der Este verlor in der 30.Minute auf dumme Art und Weise als hinterster Verteidiger den Ball. Marcel Obi profitierte vom Missgeschick und erzielte das 4:2. Nur eine Minute später schloss Lukas Akermann einen Konter nach Doppelpass mit Patric Burger zum 5:2 ab. Der Rest war Formsache. Vom möglichen Aufstieg in die höchste nationale Liga wird in Thun nicht gesprochen. Klar ist nur, dass der Aufstieg nicht unbedingt das Ziel ist, gemessen an den Vereinsstrukturen sogar zu früh käme. Andererseits lässt sich im Sport nicht alles genauestens planen. So würde man im Berner Oberland die sportliche Herausforderung in der Mobiliar League bestimmt annehmen. Testspiele gegen Olten Um die spielfreie Zeit zu überbrücken, hat man beim UHC Thun bereits reagiert. Für das übernächste Wochenende sind gleich zwei Testspiele gegen Olten geplant. Die beiden besten Teams der Liga sitzen ab sofort im selben Boot. «Nun können wir gegeneinander das Playoff simulieren», erläutert Roger Gerber.Stephan Dietrich>

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