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110 Millionen Schaden vermieden

Wie die Weisse Lütschine ihren Weg unter den BOB-Bahngleisen hindurch fand. Und warum dank der Investition in Schutzbauten durch die Mobiliar am Montag 110 Millionen Franken weitere Schäden vermieden wurden.

Welchen neuen Weg sich die Weisse Lütschine im Bereich der Schmelzi oberhalb von Zweilütschinen am letzten Montag während des Unwetters gebahnt hat, zeigt dieser Blick von der 600 Meter höher gelegenen Hunnenfluh: Das Gewässer hat mehrere Tausend Kubikmeter Erdmasse weggespült; über 50 Meter hängt der Schienenstrang der Berner-Oberland-Bahn in der Luft. Jürg Lauper, Leiter Infrastruktur der Jungfraubahnen, erklärt, wie es zu dieser «Entgleisung» der Lütschine gekommen ist: «Wenn es in diesem relativ flachen Flussbett massive Geschiebeablagerungen gibt, verschmälert sich das Flussprofil, bis sich das Wasser plötzlich einen neuen Weg sucht. Diesen fanden die Fluten im Fall der Schmelzi auf der linken Seite.»

Die Wiederherstellung des Bahntrassees dauert voraussichtlich mehrere Wochen. Während dieser Zeit verkehren zwischen Zweilütschinen und Lauterbrunnen Ersatzbusse mit Anschluss an die weiteren öffentlichen Verkehrsmittel.

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