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15 Prozent mehr Gäste auf dem Ballenberg

So viele Besucher gabs schon lange nicht mehr auf dem Ballenberg: Vom 10. April bis 31. Oktober waren es 309'925.

Gut beobachtet: Die Hutmacherei war eine von über 25 Handwerks-Präsentationen, die dieses Jahr zum Erfolg des Freilichtmuseums Ballenberg beitrugen.
Gut beobachtet: Die Hutmacherei war eine von über 25 Handwerks-Präsentationen, die dieses Jahr zum Erfolg des Freilichtmuseums Ballenberg beitrugen.
zvg

Die 309'925 Gäste bedeuten im Vergleich zum bisherigen sogenannten Rekordjahr 2008 eine Zunahme von 41'000 Besucherinnen und Besuchern, das heisst satte 15 Prozent. In den Anfangsjahren des 1978 eröffneten Museums wurden zwar einmal sogar 350'000 Besucher gezählt. Aber die entsprechende Zählmethode, so schränkt der heutige Marketingleiter Norbert Schmid ein, entsprach wohl nicht ganz den heutigen Anforderungen.

Marketing und Wetter

«Das ausgezeichnete Resultat belohnt und motiviert das ganze Ballenberg-Team», freute sich gestern Marketingleiter Norbert Schmid. Als Gründe für den Erfolg nannte er die Bearbeitung des Hauptmarktes Schweiz, unter anderem mit Werbung im Schweizer Fernsehen, eine intensive und erlebnisreiche Gästebetreuung mit motivierten und kompetenten Mitarbeitenden, die derzeitige Wirtschaftssituation sowie typisches Ballenberg-Wetter. Dies habe dazu beigetragen, «aus dem Ballenberg eines der meistbesuchten Museen der Schweiz zu machen». Die private Stiftung sei auf hohe Besucherzahlen angewiesen, ohne dabei aber das gesetzte Ziel, Qualität vor Quantität, aus den Augen zu verlieren.

Tagesrekordwerte resultierten an zwei Dienstagen Ende Juli und Anfang August mit 4046 und 4438 Besuchern sowie am letzten Wochenende im August. Die «beef 09» mit der Präsentation von 20 Mutterkuhrassen auf dem Ballenberg bescherte dem Museum von Freitag bis Sonntag 9000 Gäste.

Beliebtes Jahresthema

Das Jahresthema «Faszination Seide» wusste gemäss Schmid zu begeistern: «Zahlreiche Gäste aus nah und fern besuchten den Ballenberg extra, um die einmaligen Präsentationen der traditionellen Seidenproduktion zu besichtigen.»

Norbert Schmid abschliessend: «Die Partnerbetriebe des Freilichtmuseums Ballenberg profitieren von den ausgezeichneten Eintrittszahlen. Der Gesamtumsatz konnte auch diese Saison gesteigert werden.»

Nun hat das Freilichtmuseum Ballenberg seine Winterpause begonnen. Nächster Saisonbeginn ist am 15.April 2010.

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