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Als vor 70 Jahren der Gletschersee ausbrach

Der See des Gruebengletschers brach 1942 zum zweiten Mal aus. Der riesige Murgang wälzte sich über eine Alp und richtete grosse Schäden an. Danach entstand der erste Entlastungsstollen des Kantons Bern.

Das leere Seebecken nach dem Ausbruch. Oben auf  der Gletschermauer steht ein Mann (im Kreis) als Grössenvergleich.
Das leere Seebecken nach dem Ausbruch. Oben auf der Gletschermauer steht ein Mann (im Kreis) als Grössenvergleich.
zvg
Die Arbeiter bauten den Entlastungsstollen von Hand.
Die Arbeiter bauten den Entlastungsstollen von Hand.
zvg
Nils Hählen, der Verfasser des Berichts.
Nils Hählen, der Verfasser des Berichts.
zvg
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Es ist der 14.September 1942, kurz vor 20 Uhr: Der See, der sich an der Zunge des Gletschers gebildet hatte, bricht aus. 620'000 Kubikmeter Wasser schiessen Richtung Handegg. Die Welle nimmt immer mehr Geröll und Geschiebe mit. Der Murgang verwüstet die Aerlenalp, die Brücke über die Grimselstrasse und die Baustelle der KWO in der Handegg. In der Aare entstehen bis nach Innertkirchen grosse Schäden, und sogar zwischen der Aareschlucht bei Meiringen und dem Brienzersee werden zahlreiche Uferschwellen beschädigt.

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