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Auf den Punkt gebracht

Schnörkellos-schnell analysierte Bänz Friedli im ausverkauften Schadausaal des KKThun Sprache und Spleens der Jugendlichen. Und schlug einen Bogen in seine Jugendzeit.

Er redete nicht um den heissen Brei: Der Berner Autor und Kabarettist Bänz Friedli setzte sich ernsthaft-lustig mit der Sprache und den Spleens der Jugendlichen auseinander.
Er redete nicht um den heissen Brei: Der Berner Autor und Kabarettist Bänz Friedli setzte sich ernsthaft-lustig mit der Sprache und den Spleens der Jugendlichen auseinander.
Patric Spahni

Ein Stehpult mit einem Glas Wasser, ein Stuhl und ein Notenständer: Bänz Friedli (50), Autor, Kabarettist, Hausmann, Vater von zwei Teenagern sowie YB- und SCL-Tigers-Fan brauchte auch nicht mehr, um den Anwesenden einen Spiegel vor das Gesicht zu halten.

«Vielleicht sind unsere Jungen einfach sauclever und wir zu blöd dafür, es zu merken?», fragte er während seines samstagabendlichen Auftritts im KKThun rhetorisch. So würden sie mit den technischen Möglichkeiten viel geschickter umgehen als die Erwachsenen. «Das gibt den Jungen Macht. Und uns macht es ohnmächtig», sagte Friedli, der es verstand, immer wieder nachdenkliche Momente in eine rasant-witzige Aneinanderreihung von Anekdoten einzustreuen.

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