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Auf der Jagd geht sein Puls hoch

Am Samstag laden die Grünröcke zum Oberländer Pelz- und Fellmarkt nach Thun. Nebst dem Handel um Felle steht heuer der waidgerechte Schuss im Mittelpunkt. OK-Präsident Fred Bohren im Interview.

«Ich habe einen grossen Respekt vor jedem Tier, das ich erlege, und muss dabei Ruhe bewahren», sagt Fred Bohren. Der OK-Präsident des Oberländer Pelz- und Fellmarkts erwartet am Samstag rund 3000 Jäger in Thun.
«Ich habe einen grossen Respekt vor jedem Tier, das ich erlege, und muss dabei Ruhe bewahren», sagt Fred Bohren. Der OK-Präsident des Oberländer Pelz- und Fellmarkts erwartet am Samstag rund 3000 Jäger in Thun.
Stefan Kammermann

Fred Bohren, was fühlen Sie, wenn Sie ein Reh im Zielfernrohr haben? Fred Bohren: Der Puls geht hoch, die Anspannung ist riesig, dennoch darf ich nichts überstürzen und muss die Ruhe bewahren. Gleichzeitig habe ich einen grossen Respekt vor jedem Tier, das ich erlege.

Wie oft darf ein Jäger eigentlich überhaupt auf Wild schiessen? Jeder Jäger darf je nach Jagdpatent eine bestimmte Anzahl Tiere während der Jagdsaison erlegen. Wer ein Patent für die Rehjagd löst, kann beispielsweise drei Tiere erlegen. Die Jagd auf Füchse ist während der Jagdzeit von September bis Februar zahlenmässig nicht begrenzt. Es ist klar, wer auf die Jagd geht, will auch Beute machen. Im Vordergrund steht aber nicht die Anzahl erlegter Tiere, sondern eine seriöse Jagd ohne Zeitdruck.

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