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Barfuss kommt man dem Moor am nächsten

Die Juniorranger auf der Lombachalp oberhalb von Habkern erleben geschützte Natur zum Anfassen. Das macht erstaunlich viel Spass, ist ungemein lehrreich – und schafft Verständnis für den Naturschutz. Das ist in einer von Landwirtschaft geprägten Bergregion nicht verständlich, aber enorm wertvoll.

«Na, wie fühlt sich das Moor an?» – «Nass, kalt und weich.» Die Juniorranger bekommen von Ranger Lukas Schärer eine Lektion auf weichem Moos, die garantiert im Gedächtnis bleibt.
«Na, wie fühlt sich das Moor an?» – «Nass, kalt und weich.» Die Juniorranger bekommen von Ranger Lukas Schärer eine Lektion auf weichem Moos, die garantiert im Gedächtnis bleibt.
Claudius Jezella
Wer hat denn da am Tannenzapfen geknabbert? René Mosbacher kennt die Antwort. Die Kinder staunen.
Wer hat denn da am Tannenzapfen geknabbert? René Mosbacher kennt die Antwort. Die Kinder staunen.
Claudius Jezella
Was schwimmt denn da auf dem Tellerchen? Lukas Schärer gibt Hilfe bei der Untersuchung von Bachwasser. Avery, Luca, Jan und Tanja gucken zu.
Was schwimmt denn da auf dem Tellerchen? Lukas Schärer gibt Hilfe bei der Untersuchung von Bachwasser. Avery, Luca, Jan und Tanja gucken zu.
Claudius Jezella
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Manchmal kann einen die Erhabenheit der Landschaft so sehr beeindrucken, dass man in Ehrfurcht erstarrt. Ein leicht beschwingter Gang wird plötzlich bedeutungsschwer, die Stimme verkommt ergriffen zu einem Flüstern oder versagt ganz. Lachen, kichern, glucksen, rufen vereint mit rennen, springen, toben – auch so lässt sich die Moorlandschaft der Lombachalp zwischen Hohgant und Augstmatthorn erleben, wenn man die Energie und Unvoreingenommenheit von Kindern besitzt. Dass es barfuss und mit hochgekrempelten Hosen durchs Moor geht, erhöht den Spassfaktor zusätzlich – und die Aufnahmebereitschaft für allerlei Wissenswertes: Wasser, der richtige Boden und «eine Badewanne» – das sind die Voraussetzungen für die Entstehung eines Moorgebietes. 10'000 Jahre hat es gedauert, bis die 10 Meter dicke Torfschicht auf der Lombachalp entstanden ist. Ranger Lukas Schärer vermittelt Moor zum Anfassen. Die heute 13 Kinder nehmen die Informationen auf wie das Moos das viele Wasser, das sie zuvor noch spritzend durchlaufen haben.

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