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Das Parteibüchlein bleibt in der Schublade

Stadtpräsident Raphael Lanz (SVP) ist weit über die Parteigrenzen hinweg akzeptiert. Er hat ein offenes Ohr für verschiedenste Anliegen und führt den Gemeinderat in kollegialer Art und Weise. Kritiker monieren, dass er vermehrt ein Machtwort sprechen und die Politik des Gemeinderates stärker prägen sollte.

Vor historischer Kulisse: Stadtpräsident Raphael Lanz posiert vor Rathaus, altem und neuem Schloss.
Vor historischer Kulisse: Stadtpräsident Raphael Lanz posiert vor Rathaus, altem und neuem Schloss.
Patric Spahni
Der Ex-Prögeler zum 175-Jahr- Jubiläum der Schule.
Der Ex-Prögeler zum 175-Jahr- Jubiläum der Schule.
Markus Hubacher
Vor den Wahlen im Jahr 2010: Der doppelte Lanz.
Vor den Wahlen im Jahr 2010: Der doppelte Lanz.
Patric Spahni
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Es ist eine Anekdote, die viel über den Thuner Stadtpräsidenten Raphael Lanz aussagt: Eine rote Politikerin zeigte sich kurz nach seinem Amtsantritt im Jahr 2011 gegenüber dieser Zeitung bass erstaunt, habe der SVP-Politiker ihrem Anliegen im migrationspolitischen Bereich doch ein offenes Ohr geschenkt und die Unterstützung der Stadt nicht handstreichartig abgelehnt, sondern wohlwollende Prüfung signalisiert. Das Beispiel zeigt, dass Lanz sein Parteibüchlein eher selten konsultiert – und darauf bedacht ist, die unterschiedlichen politischen Ansichten nach dem Motto «Ein Stadtpräsident für alle» zu integrieren.

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