Die Castingshow geht in die 4. Runde

Gwatt

In knapp zwei Monaten ist es so weit: Bereits zum vierten Mal wird das neue BEO-Gesangstalent gesucht. Den 5 Siegern winken als Preis unter anderem diverse Musikgutscheine.

Die Jury: Roberto Brigante (links), Michelle Boss und Housi Feller-Li entscheiden, wer das grösste BEO-Gesangstalent ist.

Die Jury: Roberto Brigante (links), Michelle Boss und Housi Feller-Li entscheiden, wer das grösste BEO-Gesangstalent ist.

(Bild: Stéphanie Jenzer)

Im Gasthof zum Lamm im Gwatt wird es in wenigen Wochen hoch zu- und her gehen: Am 29.März findet dort nämlich das Casting zum neuen BEO-Gesangstalent statt. Bereits das vierte Jahr in Folge sollen fünf Sängerinnen und Sänger auserkoren werden, die sich besonders vom Rest der Masse abheben. «Wir – das heisst die Jury – sind aber kein Management, das die Gewinner gross rausbringt», sagt Housi Feller-Li, Initiant vom BEO-Gesangstalent. «Ihren weiteren Weg bestimmen sie alleine.» Die Gewinnerinnen des letzten Jahres waren Corinne Werlen-Imwinkelried (VS), Claudia Fernandes, Tanja Regez, Lucy Kunz und Priscilla Diener.

Ziel des Castings sei es, den jungen Leuten eine Chance zu geben, sich vor einer fairen Jury zu präsentieren. Falls gesamthaft mehr als 50 Anmeldungen eintreffen sollten, wird eine zweite Castingrunde durchgeführt.

«Nicht auf den Gesang reduziert»

Es spiele aber dabei nicht nur eine Rolle, wie man singe, so Feller-Li. «Man wird nicht auf den Gesang reduziert. Es gibt drei Hauptkriterien: Erstens sitzen in der Jury professionelle Musiker, zweitens wird niemand beim Singen unterbrochen, und drittens erhält jeder und jede Teilnehmende einen Preis vom Gabentisch und eine Urkunde.» Die Gewinner erhalten neben diversen Musikgutscheinen einen Naturalpreis und ein Mikrofonset und dürfen am Ende des Jahres am BEO-Gesangstalent-Abschlussabend und im Herbst als Voract einer regionalen Band auftreten.

Die Eingebung zum Gesangswettbewerb hatte Feller-Li, als er selbst bei «Musicstar» und den «grössten Schweizer Talenten» mitmachte, beides Castingshows im Schweizer Fernsehen. Eine Parallele zu diesen beiden Castingshows ist es auch, dass beim Vorsingen Besucher anwesend sein dürfen, ja sogar erwünscht sind. Der Eintritt kostet zehn Franken pro Person. «Ich kann mit Stolz sagen, dass im Projekt BEO-Gesangstalent sehr viel Herzblut drinsteckt und wir wie eine grosse Familie sind», sagt Feller-Li.

Drei professionelle Musiker

Finanziert wird der Wettbewerb durch diverse Gönner und Sponsoren, darunter die AEK Bank 1826 und die Harder-Garage in Interlaken. Die Preise sind von Music Baff in Spiez, Iseli und Kunz Musikgeschäft in Thun, Blumen Berger Spiez und Housirock1965 gesponsert. «Neue Gönner sind aber natürlich immer herzlich willkommen», sagt Feller-Li.

In der Jury sitzen derweil nicht ganz Unbekannte: Neben Roberto Brigante und Michelle Boss, welche Teil der Ex-Rememberband Berner Oberland war und jetzt die Frontfrau der Rockband @tack ist, ist auch Housi Feller-Li mit von der Partie. Er selbst war Ex-Backgroundsänger und Bassist bei Napoleon in den Jahren 1993 bis 1996 sowie Leadsänger und Bassist bei den White Stones in den Jahren 1997 bis 2000.

Thuner Tagblatt

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