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Die Gewerkschaften zogen ihrer WIA-Initiative die Zähne

Die Initiative des Gewerkschaftsbunds Thun zur Rettung der WIA-Altersheime verpflichtet die Stadt nicht, die Heime wieder zu übernehmen. Das ergab die Vorprüfung. Auch die Gewerkschafter selbst krebsen zurück.

Roland Drenkelforth
Der Kampf um die Initiative der WIA geht weiter.
Der Kampf um die Initiative der WIA geht weiter.
Patric Spahni

Der Gewerkschaftsbund Thun (GBT) wollte mit einer Initiative erreichen, dass die Altersheime der Wohnen im Alter (WIA) AG wieder in die städtischen Strukturen integriert werden. Begründet wurde dies mit angeblichen «Missständen in der WIA».

Doch aus dieser Absicht wird nun nichts. Denn inzwischen ist die Vorprüfung durch die Thuner Stadtkanzlei abgeschlossen. Diese kommt zu einem brisanten Fazit: «Diese Initiative würde die Stadt im Falle einer Annahme nicht dazu verpflichten, die WIA-Altersheime in die städtischen Strukturen zu integrieren.» Bei der Lancierung der Initiative hatten die Gewerkschaften aber genau diese Absicht geäussert. Die vorliegende Initiative sei nun jedoch allgemein gehalten, hält Stadtschreiber Bruno Huwyler in der amtlichen Publikation im Thuner Amtsanzeiger fest. Die Formulierung der Initiative lautet nun: «Art.3 der Stadtverfassung Thun wird wie folgt ergänzt: Die Stadt schafft und plant im Rahmen ihrer rechtlichen und finanziellen Möglichkeiten die Voraussetzungen für den Betrieb von altersbedingten Wohn- und Pflegeheimen.»

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