Die Probelokal-Wanderschaft hat endlich ein Ende

Thun

Das jahrelange Suchen für ein definitives Probelokal der Feldmusik Strättligen hat endlich ein Ende. In Fronarbeit bauen sich die Musikantinnen und Musikanten ihren eigenen Raum.

Walter Grossniklaus und Sandra Schüpbach-Gutekunst sind ein Teil der Initianten, die das dringend notwendige Probelokal der Feldmusik Strättligen realisieren.

Walter Grossniklaus und Sandra Schüpbach-Gutekunst sind ein Teil der Initianten, die das dringend notwendige Probelokal der Feldmusik Strättligen realisieren.

(Bild: Heinz Schürch)

Das Hin und Her begann, als die Feldmusik Strättligen (FMST) im Jahr 2007 im Restaurant Rössli Dürrenast nicht mehr erwünscht war und auf die Suche nach einem neuen Probelokal gehen musste. Rasch war man fündig geworden und durfte fortan im Gasthof Lamm in Gwatt proben. Doch auch da: 2011 kam es zu einem neuen Konzept im Lamm, und darin hatte es keinen Platz mehr für den regelmässigen Probebetrieb.

«Ab diesem Zeitpunkt waren wir im wahrsten Sinne des Wortes heimatlos. Die Kirchgemeinde Thun-Strättligen stellte uns zwar verschiedene Kirchenräume zur Verfügung, doch das bedeutete für uns, dass wir immer mühsam die Schlagzeuge transportieren mussten, denn es gab keine Möglichkeit für ein Instrumentendepot», fasst Präsidiumsmitglied Sandra Schüpbach-Gutekunst zusammen. Per Anfang August 2012 fand die FMST schliesslich befristet für ein Jahr Asyl im Kindergarten Bostuden an der Bläuerstrasse.

Letztes Jahr fanden verschiedene Gespräche und Besichtigungen statt. Doch es passte einfach nichts – vor allem auch aus finanziellen Gründen. Doch die FMST hatte Glück: Ehrenmitglied Walter Grossniklaus machte es möglich. Er stellte zusammen mit der Erbengemeinschaft in seinem elterlichen Bauernhaus an der Schorenstrasse 42 den Ökonomieteil zur Verfügung.

«Ruhe kehrt ein»

Momentan sind die 40 Aktiven und viele andere Helferinnen und Helfer dabei, in Fronarbeit daraus ein eigenes Lokal zu bauen. «Wir sind überglücklich, dass wir diese Lösung gefunden haben. Jetzt kehrt endlich Ruhe ein», sagt Schüpbach-Gutekunst. Zwar sind die Umbauarbeiten auch mit Fremdkosten verbunden, und später wird der FMST eine Miete erhoben. «Doch es wird für uns tragbar sein, wir konnten entsprechend verhandeln», fasst das Präsidialmitglied zusammen. Fertig soll das Lokal Mitte Juni 2013 sein. Die offizielle Einweihung ist am Wochenende vom 31.August/1.September 2013 vorgesehen. Gleichzeitig wird an diesem Datum die FMST auf dem Bauernhofgelände die traditionelle Schorenchilbi durchführen.

Thuner Tagblatt

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